Facebook Twitter Google RSS

22. Dezember 2014

Die Vor- und Nachteile von Custom-Rom's

Heute möchte ich ihnen gerne einen Überblick der Vor- und Nachteile einer Custom-Rom geben, diese abwägen und Ihnen somit aufzeigen, wann die Installation einer Custom-ROM Sinn macht und wann nicht.

Foto: Tirol Tech

Zum Verständnis: Eine Custom-ROM ist eine alternative Android Distribution, welche in der Regel direkt auf Googles OS „Android“ basiert.


Vorteile:

• Meist die Verwendbarkeit der neuesten Android Version
• Meist schnelleres System
• Oft mehr freier Speicherplatz
• I. d. R. mehr Sicherheit
• Fast immer mehr Optionen


Nachteile:

• I. d. R. theorethischer Garantieverlust *¹
• Möglicher Defekt des Gerätes bei Unvorsichtigkeit *²
• Evtl. keine OTA Updates mehr *³

Oben sind nun die Nennenswerten Vor- und Nachteile genannt. Ist einem der theoretische Garantieverlust nicht sonderlich wichtig und man ist sich auch nicht zu fein evtl. ein weiteres mal von vorne zu beginnen, dürften die Vorteile deutlich überwiegen. Vor allem, wenn man schon ein etwas betagteres Gerät hat, einen Herstelleraufsatz wie „TouchWiz“ loswerden will oder einfach mehr Optionen zur Sicherheitsteigerung oder optischen Anpassung haben möchte.


Durch das Rooten des Gerätes welches meist Voraussetzung für das Flashen einer Custom-ROM ist, erlischt in der Regel die Herstellergarantie, die gesetzlich vorgeschriebene Gewährleistung des Verkäufers bleibt aber weiterhin bestehen.

Die Garantie erlischt auch nur theoretisch, da man sämtliche Schritte wieder Rückgängig machen kann, so dass keinerlei Spuren des Rootings etc. mehr nachvollziehbar sind.

Bei jedem Flashvorgang besteht die Gefahr, dass falls man nicht exakt wie in der Anleitung beschrieben vorgeht, die Software oder die Hardware des Gerätes Schaden nimmt. 

Ein sogenannter Softbrick, also ein Defekt der Software, ist meist nicht weiter schlimm, da man dies durch einen erneuten Versuch wieder gerade biegen kann, schlimmer ist da ein Hardbrick da, wie der Name vermuten lässt, ein Defekt der Hardware vorliegt, d. h. einzige Möglichkeit auf Reperatur besteht im Austausch des defekten Teils.

Vom Hersteller bekommt man nach dem Flashen der Custom-ROM keine OTA Updates mehr (OTA stehet für „Over the air“), ob und wann man OTA Updates vom Entwickler der ROM bekommt hängt vom Entwickler ab, falls man keine OTAs bekommt muss man wohl oder übel wieder manuell flashen.


Ihr Lukas


Quelle:

Printmedien

18. Dezember 2014

Hands-On: Sony Xperia Z1

Heute möchte ich Ihnen das "Sony Xperia Z1" vorstellen. Welches im vergangenem Jahr vorgestellt wurde als Sony's Flagship Device. Ich stelle es vor weil es ein Smartphone ist was die gleichen Hardwaredaten wie zum Beispiel das Google Nexus 5 besitzt. Das Xperia Z1 ist nämlich schon für unter 320 € zu haben. 


Foto: Tirol Tech

Kommen wir zu den Technischen Daten:

Als CPU kommt der Qualcomm MSM 8974 zum Einsatz, besser bekannt auch als Snapdragon 800 der auf 2,26 GHz getaktet ist. Der von der Adreno 330 GPU und 2 GB RAM unterstützt wird. Der Speicher beträgt 16 GB (12,16 GB verfügbar) und ist erweiterbar mit bis zu 64 GB. Als SIM wird eine Micro-SIM verwendet. 

Das Xperia Z1 sendet in folgende Netze:

GSM
UCDMA
HSDPA
LTE bis 100 mbit/s
Dazu kommen noch Bluetooth 4.0
NFC, IEEE 802.11 a/ac/b/g/n

Die Power kommt von einem 3000 mAh starken Akku. Als Anzeige kommt ein 5 Zoll (12,7 cm) großer Full-HD-Triluminos-Display zum Einsatz. Welcher mit 1920 x 1080 Pixeln auflöst. Als Hauptkamera verbaut Sony den Exmor RS Sensor mit 20,7 Megapixel und LED Blitz. 

Die Frontkamera löst mit 2,1 Megapixel auf und nimmt Videos in Full-HD auf sowie auch die Hauptkamera. Sie verfügt auch über zahlreiche Features wie HDR, Panorama Modus, Nachtmodus etc. Die neue Xperia Z Reihe zeichnet sich seit dem Xperia Z das Anfang 2013 auf der CES (Consumer Electronics Show) als IP55 und IP58 zertifiziert präsentiert wurde. Das bedeutet das es spritzwassergeschützt ist (Hearing Aid Compatible). 

Es kann bis zu 30 Minuten bei einer Tiefe von 1 Meter unter Wasser bleiben. Von einem Selbsttest ist aber sehr abzuraten, da bei unsachgemäßer Handhabung diese Eigenschaften nicht gewährleistet werden können. Das Xperia Z1 gibt es in den Farben Schwarz, Weiß, Purple zu kaufen. 

Ausgeliefert wird es mit Android 4.2 Jelly Bean. Welches aber direkt auf Android 4.4 Kit Kat upgedatet werden kann. Der Preis liegt momentan bei ca. 320 € im Internet, wobei dies nur ein ungefährer Richtwert ist, da es die unterschiedlichen Onlineshops gibt, die unterschiedliche Preise dafür anbieten.


Foto: Tirol Tech

Meiner Meinung nach ist es eine gute Alternative zum Nexus 5. Da es mit einer besseren Kamera, Akku mit 3000 mAh ausgestattet ist. Die Ansicht dass es IP55 und IP58 zertifiziert wurde, ist neben den vielen guten Features nur eine kleine Nebensache. Aus persönlicher Erfahrung kann ich auch sagen das es ein sehr gutes Smartphone ist.

Leider ist es nicht so handlich wie zum Beispiel ein HTC One M8, wegen den eckigen Kanten und der geraden Rückseite. Die auch aus Mineralglas besteht als auch die Vorderseite.

Ein Vorteil ist ganz klar die Akkulaufzeit. An einem gewöhnlichen Tag hält der Akku in etwa 6 Stunden. Die Micro-SIM und die optional erweiterbare SD-Card befinden sich unter abgedichteten Verschlüssen, die abnehmbar sind. Leider gibt im Laufe der Zeit aber die Dichtung in diesen Verschlüssen nach. Dies ist der Fall ab ungefähr 1000 Öffnungen. 

Einen guten Vorteil sehe ich aber darin, das es mittels einem feuchten Tuch sich hygienisch reinigen lässt.  Die Kamera des Xperia Z1 ist sehr gelungen. Bis dahin war es die beste Kamera in einem Smartphone die ich vor Augen bekommen habe. Abschließend bleibt nur noch zu sagen: Wenn Sie in die Smartphone-Oberklasse einsteigen wollen und ein Smartphone mit einem

+Top Akku
+Starker Hardware
+LTE
+Ausgezeichneter Kamera
+Scharfes Display
+Angemessenen Preis

suchen dann sind Sie mit dem "Sony Xperia Z1" bestens versorgt.


Ihr Tobias Martin


Quelle:

16. Dezember 2014

Erfahrungsbericht Android 5.0

Ich werde in diesem Artikel von meinen Erfahrungen mit dem neuen Betriebssystem Lollipop berichten. Getestet wurde auf dem Nexus 5 (16 GB Black), das am 21. November das Update auf Android 5.0 bekommen hat. Auch meine Meinung werde ich subjektiv als auch objektiv wiedergeben. Deshalb werde ich gleich anfangen.

Foto: Tirol Tech

Animationen:

Stichwort Material Design - Flüssige Animationen, übersichtlich und aufgeräumte Optik. Das alles ist mir in den Google Apps sofort aufgefallen. Obwohl schon vor der Veröffentlichung von 5.0 einzelne Google Apps wie Gmail 5.0 oder der Google Kalender released waren, läuft es jetzt noch besser. Alles bewegt sich und ist animiert. Jedes erdenklich Anklickbare ist animiert. Das Smartphone läuft dadurch unglaublich schnell, als würde man denken, man hätte ein schnelleren Prozessor bekommen oder man schwimme durch ein Ozean während Wischen und Tippen voller Animationen hindurch. Musisch interpretiert, aber dennoch wahr - probieren Sie es doch selbst einmal aus!


Schnelleinstellungen:

Die neuen Schnelleinstellungen lassen sich mit zwei Wischen nach unten oder zwei Wischen gleichzeitig nach unten öffnen. Man findet nun einen Helligkeitsregler vor, der nicht wie bei KitKat verschwindet, sondern nach den Justieren der Helligkeit kommt man sofort wieder in die Schnelleinstellungen. Dies fand ich als sehr praktisch. Zudem finden man hier und anklickbare Batterie,- Einstellungs- und Gastmodus-Shortcuts. Was ich am besten finde, ist aber das Toggle für das Flashlight, der Blitz. Sogar im ausgeschalteten Bildschirm funktioniert die Taschenlampe super. Was auch sehr praktisch ist, ist die Übersicht an Datenvolumen des Mobilfunkanbieters. Ich finde dies sehr toll, wenn jemand ein begrenztes Datenvolumen hat und nicht eine App öffnen muss oder den jeweiligen Dienst aufwendig anrufen muss. Zudem zeigt Lollipop an, wenn man schlechtes Signal hat und markiert dies als Achtungszeichen in den Schnelleinstellungen. Man muss nur zwei mal nach unten wischen und hat alles, was man braucht. Echt toll!


Statusleiste:

Was ich auch sehr gut finde, ist die transparente Statusleiste. Früher musst man noch einen dicken Balken nach unten schieben, der den ganzen Display verdeckte. Mit Android 5.0 wurde viel Transparenz eingebaut. Benachrichtigungen werden wie gewohnt in der Statusleiste angezeigt, mit der Ausnahme sie liegen transparent "auf" dem eigentlichen Bildschirm. Dies alles gehört auch zum Material Design. Dies werde ich aber noch in einem separaten Artikel erläutern. Des Weiteren ist mir sehr positiv aufgefallen, die Farbe der Statusleiste ändert sich mit der entsprechenden App ja sogar mit der Internetseite, was wirklich schick aussieht.


Benachrichtigungen:

Kommen wir nun zu meinen Lieblingsthemen. Benachrichtigungen - Diese haben im neuen Betriebssystem eine ganz neue Definition erlangt. Wenn man gerade am Arbeiten am Smartphone ist und über einen Messenger o.Ä. benachrichtigt wird, fliegen die animierten Nachrichten von oben ein und öffnen sich als Heads-up Benachrichtigung wie in einem Rom für Entwickler. Einfach toll, da man beim antippen dieser Popups direkt zum Chat oder der jeweiligen App weitergeleitet wird. Dies mit der Schnelligkeit und Flüssigkeit Android Lollipop's kombiniert, ergibt ein optimales Benutzererlebnis der Oberklasse. Diese Benachrichtigungen werden auch im Lockscreen angezeigt, was mich nun zu meinem Liebling in 5.0 bringt.

Foto: Tirol Tech

Lockscreen:

Hier haben die Entwicker von Google echte Arbeit geleistet! Nun wenn eine Benachrichtigung drein geflogen kommt und man den Lockscreen sieht, erlebt man eine echte Überraschung. Benachrichtigungen werden im Lockscreen angezeigt, die man mit einem Wisch nach unten erweitern kann oder mit einem Doppeltap direkt öffnen kann. Mit einem langen Tap kann die App, von der die Benachrichtigung herkommt, eingesehen werden.

Zudem bietet der neue Lockscreen ein direkten Shortcut zum Diaeler von Google auf der linken unteren Hälfte, sowie auch ein Kamerashortcut auf der rechten unteren Ecke des Lockscreens. Mit einem Wisch von der Statusleiste nach unten zeigt einem Lollipop die Schnelleinstellungen direkt an, was hilfreich sein kann, wenn man mal schnell vom Flugmodus online gehen will oder die Taschenlampe einschalten will. Zum Schließen des Lockscreens wischt man einfach nach oben und kommt mit einer schicken Animation wieder in den Homescreen. Alles in einem ist der Lockscreen die Benachrichtigungsleiste von 5.0, eine neue und sehr gelungene Veränderung!


Weiteres:

Es wird in den Details vom Wlan Menü das Frequenzbad anzezeigt, was in Kitkat noch nicht möglich war. Endlich ist auch das bekannte Screencast möglich. Ein Aufnehmen des Bildschirms. Auf dieses Feauture habe ich schon lange gewartet und habe mir sofort die entsprechende App dazu geholt. Wenn jemand Problem mit dem Smartphone hat, kann man einfach den Screen aufnehmen und dem anderen gezielt helfen. Die App habe ich unten verlinkt. Eine tolle Funktion! Das einzigste, was mir bis jetzt negativ aufgefallen ist, ist der immer noch fehlender Alles-löschen Button im Task Manager. Ich denke aber das wird sich in der Oberfläche Stock Android nicht so schnell nachbessern und bleibt ein Hardwarefeauture von Geräteherstellern wie Samsung, LG, u.Co.


Fazit:

Ich bin begeistert! Flüssige Animationen wo man hinsieht und revolutionierte Benachrichtigungen wie auch der Lockscreen . Dies und viel mehr hat das Update auf Android 5.0 Lollipop mit im Gepäck. Bis jetzt keine Bugs entdeckt und alles läuft einwandfrei. Freuen Sie sich also, falls ihr Gerät auf der Liste der Geräte mit Lollipop Update stehen sollte. Ich hoffe der Erfahrungsbericht hat Ihnen geholfen mit dem neuen Betriebssystem besser zurecht zu kommen und erwarte auch Feedback und eigene Erfahrungen, denn dieser Artikel ist nur eine Meinung unter Tausenden.


Ihr Tobi


Quelle:

15. Dezember 2014

Wire Messenger

Seit Kurzem, also knapp über eine Woche ist es her, ist ein brandneuer Messenger im Play Store gelandet. Wire ist ein Messenger ganz anderer Art und Designs.

Viele hatten Probleme in der App zu navigieren, fanden die Animationen und das Aussehen dennoch sehr ansprechend. Nun werde ich Ihnen diesen Knoten von Wischen nach rechts links oben und unten aufschlüsseln.


Foto: Tirol Tech

Nach der Installation und einem gefundenen Kontakt zum Chatten kann gleich gestartet werden. In der Chatübersicht nach unten wischen: Nach Kontakten/Email suchen. In der Chatübersicht nach rechts wischen: beim entsprechen Kontakt einige Optionen. Beim Anklicken des Benutzernamens oben kann man das Profil ein wenig bearbeiten. Dazu gehört Farbe und Name z.B. Oben rechts kann man die üblichen Einstellungen sichten. Nun wenn man sich im Chat bewegt werde ich Ihnen folgendes erklären. 

Wischt man im Chat nach unten, kommt man an alle Kontaktinformationen heran. Was hier anders als bei allen anderen Messengern ist, ist die völlig transparente Chatzeile. Mit ein bisschen Übung bekommt man aber schnell heraus, wie man Nachrichten schreibt. Ein Wisch nach rechts in der unteren Chatzeile zeigt zudem weitere kleine und netten Spielereien. Man kann dort jemanden anklopfen oder "pingen", ein Bild senden oder einen Anruf tätigen. Diese Funktion konnte ich leider noch nicht testen, da schlichtweg zu wenig der Menschen diesen neuen Messenger nutzen.


Foto: Tirol Tech

Fazit:
Das neue und absolut andere Design der App fällt als erstes auf und überzeugt dadurch. Auch die Ping-Funktion ist sehr lustig, da man jemanden damit sehr auf die Nerven gehen kann :) Die App ist aber noch in der Ursprungsversion und hat noch viel Luft nach oben, sei es mehr Anhängsel oder die Benutzersteuerung. Updates erfolgen eigentlich immer schnell und der Messenger wird bald brauchbar. Hoffen wir also auf eine positive Zukunft dieses Messangers.


Ihr Tobi


Das neue Hangouts

Am 10. Dezember 2014, wurde erstmals eine brandneue Version der Google App "Hangouts" veröffentlicht. Als Apk konnten schon Ungeduldige sich die Version manuell updaten. Im Play Store wird das Update in den nächsten Stunden oder in wenigen Tagen erfolgen.


Foto: Tirol Tech

Endlich wurde auch Hangouts flater (flacher) und kann durch seine neue Material Optik überzeugen. Die Animationen laufen jetzt noch flüssiger und erinnern mehr an das Material Design von Google.

Auch lustige Sticker wurden hinzugefügt, diese kann man mit einem Tipp auf die Büroklammer in Chat senden. Man hat hier eine große Auswahl an netten kleinen Stickern.

Zudem wurde eine Funktion in den Video Chat eingefügt, wodurch man jetzt das Live Bild optisch und farblich verändern kann. In dem Update Packet finden wir hier Schwarz-weiß und auch Vignette. 

Um zu sehen, wann man zuletzt in Hangouts online war, wird demnächst die Funktion eingeführt wann der Kontakt zuletzt aktiv war. Demnächst wird in der Desktop Version für weitere Anwendungen wie z.B. Gmail oder YouTube das neue Design inne halten. Diese Funktion kann man aber in den Einstellungen wieder deaktivieren.

Ich hoffe, es wird das ganze Material Design kommen und vor allem die Performance von Hangouts verbessert. Hier ist noch viel Platz nach oben für die Entwickler aus Mountain View.


Ihr Tobi


Quelle:

13. Dezember 2014

Custom-Rom "AOKP"

Heute möchte ich ihnen gerne ein ROM vorstellten, genauer gesagt eine sogenannte "Custom-ROM". Diese gibt es zwar haufenweise am Markt, in diesem Artikel werde ich mich aber speziell mit der Custom-ROM "AOKP" auseinandersetzen.

Foto: Tirol Tech

Eine Custom-ROM ist ein Alternatives Betriebssystem, auch ROM genannt, welches in der Regel zum Einsatz kommt, wenn das Smartphone vom Hersteller offiziell keine Systemupdates mehr bekommt oder das Gerät langsam aber sicher mal wieder einen Tempo-Schub benötigt. Von diesen so genannten Custom-ROMs gibt es ziemlich viele, welche alle meist völlig andere Vorteile haben als andere ROMs. "AOKP", oder auch "Android Open Kang Projekt", ist eine ROM welche, nicht wie die meisten anderen, direkt auf Googles OS Android basiert, sondern auf einer Custom-ROM selbst. In diesem Falle ist es die recht beliebte ROM, namens "CyanogenMod".

AOKP besitzt wie auch "CyanogenMod" eine Theme Engine welche es Ihnen erlaubt die Optik des kompletten Systems zu verändern. Darüber hinaus kann, und da liegt das eigentliche Killer Feature von AOKP, nahezu die Gesamte Optik des Systems an ihre eigenen Vorlieben anpassen und dadurch wird AOKP auf einmal zu einem regelrechten Personalisierungsmonster, so monströs, dass Sie da schon mal leicht den Überblick verlieren können.

Andere ROMs wirken im Gegensatz zu AOKP geradezu bescheiden, wenn es um den Punkt Personalisieren geht. So hat selbst das schon ziemlich stark personalisierbare CyanogenMod, welches "nur" Themes unterstützt überdurchschnittlich viel Optionen. Dafür glänzen die meisten anderen ROMs meist durch mehr Stabilität und schnellere Updates.

Foto: Tirol Tech

Die Anzahl der unterstützten Geräte ist etwas überdurchschnittlich, so werden so gut wie alle Flaggschiffe und auch die Mittelklasse der größeren Hersteller unterstützt. In Sachen Updategeschwindigkeit werden Sie, wenn es um stabile Versionen geht, kleine Abstriche machen müssen, Nightlys gibt es deutlich schneller.

Zum Verständnis: "Nightlys" sind Vorabversionen der ROM welche neue Features enthalten, bei denen aber nicht garantiert werden kann das alles reibungslos und stabil läuft.

Leider kommt das Team von AOKP bei manchen Geräten nicht mehr so recht hinterher und der Support ist nur unwesentlich länger als der des Herstellers selbst. So gibt es für einige Geräte die Hardwaretechnisch zwar noch problemlos neuere Versionen vertragen würden, aber keine Updates mehr bekommen. Die Jungs von CyanogenMod sind da weiter.


Ihr Lukas


Quelle:

12. Dezember 2014

Hands-On: LG G flex

Heute möchte ich ihnen ein Smartphone vorstellen das etwas ganz besonders ist. Es hat ein "Curved" Display, welches auf den Namen LG G Flex hört.

Die Krümmung soll eine bessere Handlichkeit des Smartphones bieten. Somit soll es auch in der Hosentasche ein angenehmeres Gefühl gewährleisten und damit verbunden stellt sich die Frage, ob es auch auf 180° gerade gebogen werden kann?


Foto: Tirol Tech

Ja dass kann es. Trägt man das G Flex in der Hosentasche, ist der größte Vorteil des Geräts, dass es nicht kaputt geht, wenn Sie sich aus versehen auf das Gerät daraufsetzt. Jetzt fragen Sie sich zu recht ob es auf einer geraden Oberfläche nicht anfängt zu wippen?

Diese Frage kann mit einem klaren "Nein" beantwortet werden. Weil der Hersteller den Sperrknopf sowie die lauter und leiser Taste auf die Rückseite verlegt hat. Diese Funktion hatten schon die Geräte LG G2 und das LG G3. Das ist meiner Meinung nach sehr praktisch, weil so an den Rändern eine glatte Fläche gewährleistet wird.


Ein besonderes Feature ist das "Knock On". Damit können Sie das Smartphone aufwecken und auch wieder in den Ruhemodus versetzen. Mit einem Doppel-Tipp auf das Display wird es aktiviert oder auch wieder deaktiviert. Was auch im Alltag echt nützlich sein kann.

Foto: Tirol Tech

Die Kamera auf dem Rücken des Handy fotografiert mit 13 Megapixeln. Das besondere an der Hauptkamera ist, dass sie Videos in 4K aufnehmen kann. Also sprich einer Aulösung von 3840 x 2160. Auf der Vorderseite befindet sich eine 2,1 Megapixel Kamera, die in Full Hd Videos in 30 fps darstellen kann.

Die technischen Daten lassen auch nicht zu Wünschen übrig, ganz im Gegenteil:
Es besitzt den Qualcomm Snapdragon 800, der mit einer Taktfrequenz von 2,26 GHz auf 4 Kernen angesetzt ist.

Dazu gesellen sich dann noch 2 GB Ram. Der Akku beträgt eine stattliche Kapazität von 3500 mAh. Dazu kommt dann noch NFC, Bluetooth 4.0, WLAN ac und LTE Advanced welches eine Geschwindigkeit bis 150 Mbit/s unterstützt.

Das Smartphone verfügt über 32 GByte internen Speicher, davon stehen dem Nutzer 24,07 GB zu Verfügung. Bedauerlicherweise lässt sich der Speicher nicht erweitern.

Ein weiteres Besonderes Feature ist der Infrarot Port auf der Rückseite neben der Kamera. Er ermöglicht Ihnen eine Verbindung zu einem TV, Set Top Box, Audio Anlagen, Beamern etc. Was ich persönlich als sehr nützlich empfinde, weil Sie somit nicht 5 verschiedene Fernbedienungen zu benutzen brauchen. Zudem kann zwischen mehreren Räumen ausgewählt werden.

Foto: Tirol Tech

Die Abmessungen des Smartphones betragen laut LG 160,5 x 81,6 Millimeter.
Die Dicke beträgt am tiefsten Messpunkt 8,0 Millimeter, am höchsten Messpunk 8,7 Millimeter.

Nun kommen wir zum eigentlichen Star des Gerätes, das "Display". Es ist ein 6 Zoll großer HD Screen welcher mit 1280 x 720 Pixeln auflöst. LG setzt hier ein OLED mit sogenannter Real RGB ein. Im Gegensatz zu anderen AMOLED Displays, zum Beispiel die Pentile Matrix sind bei diesem Typ alle Subpixel in gleicher Anzahl vorhanden.

Ein ausführlicher Test wir auch in nächster Zeit hier auf Tirol Tech zu lesen sein.


Ihr Tobias Martin


Quelle:

Printmedien

10. Dezember 2014

Testbericht - Aukey PB-W1

Unser Blogpartner Smart Tech News, ein Technikblog der sich auf Gerätetests spezialisiert hat, war so freundlich und hat uns ebenfalls ein Gerät zum Testen überlassen. Dabei handelt es sich um den “Portable Wirleless Router PB-W1” des chinesischen Herstellers Aukey. 

Wie es aussieht werden die Hersteller aus China, dort sehr bekannt, auch mittlerweile in Europa immer bekannter. Begonnen hat alles, wenn es so genannt werden darf, mit dem Smartphonehersteller Xiaomi den, wir hier auf Tirol Tech bereits vorgestellt haben. 

Heute wollen wir Ihnen einen Testbericht vorstellen, wie bereits oben schon kurz erwähnt, vom Hersteller Aukey.  

Foto: Tirol Tech

Verpackt ist dieser in einer kleinen aber sehr stabilen und harten ockergefärbten Kartonschachtel mit einem weißen Slider wo das Produkt abgebildet ist. Den Router gibt es in zwei Farben, in Weiß und Schwarz, wobei unser Testgerät die Farbe Schwarz besitzt.

Nachdem der Slider entfernt wurde und die Kartonschachtel vorsichtig geöffnet wurde, bekommen wir den ersten Eindruck auf das Gerät. Dieser ist auf dem ersten Blick sehr gut und man weiß sofort, dass es sich dabei um ein hochwertiges Produkt handelt, das Sie erstanden haben. Öffnen wir die ganze Schachtel haben wir drei verschiedene Produkte in der Hand, diese setzen sich auseinander aus:

Foto: Tirol Tech

Portable Wirleless Router PB-W1 
USB-Kabel 
Bedienungsanleitung

Was ebenfalls gleich auffällt beim Router sind die drei verschiedenartigen Anschlüsse auf der Oberseite. Da haben Sie einerseits einen LAN-Anschluss (RJ-45) dann einen USB-Anschluss 2.0 sowie einen Microusb-Anschluss. Daneben haben Sie auf der linken Seite noch einen etwas größeren Druckknopf der ebenfalls eine wichtige Rolle spielt.

Foto: Tirol Tech
Jetzt wollen wir uns die Möglichkeiten ansehen die uns Aukey hier bietet. Was ein ausgezeichneter Vorteil ist und wir Ihnen nicht vorenthalten wollen, ist die Möglichkeit wenn das Smartphone mal wenig Akku haben sollte, das Sie Mithilfe des Routers ohne Probleme ihr Smartphone aufladen können. Dafür verantwortlich ist im Router befindlicher und integrierter Akku mit einer Ladekapazität von maximal 6000 mAh. Sprich Sie schließen das mitgelieferte USB-Kabel an den USB-Anschluss des Routers, sowie an ihr Smartphone in die dafür vorgesehene Ladebuchse, an und der Ladeprozess beginnt sofort. 

Ersichtlich ist das ganze daran, sobald Sie ihr Smartphone an den Router hängen, an einer kleinen Lampe die stetig blau aufleuchtet sowie auf der Ladeanzeige ihres Smartphones.

Aufgeladen wird der Router über den Computer mit dem mitgelieferten USB-Kabel. Bis der im Router integrierte Akku voll geladen ist verstreichen etwa 8 Stunden. Dies hängt sehr stark davon ab, in welchen Zustand der Akku das letzte Mal verlassen wurde. Neben diesen ganzen tollen Funktionen, die eigentlich nicht zu den Aufgaben eines Wlan-Routers gehören, kommen wir endlich jetzt zum Internetzugang. 


Foto: Tirol Tech

Verbunden wird das ganze mit einem LAN-Kabel in dem im Router vorgesehenen Steckplatz. Genau bedeutet das, dass Sie von ihrem Modem ihres Providers, von dem Sie das Internet bereitgestellt bekommen, ein LAN-Kabel an den vorgesehenen Platz anschließen und dieses Kabel ebenfalls in die am Router PB-W1 vorgesehene Einsteckvorrichtung anbringen. Jetzt, nachdem Sie dies erfolgreich verbunden haben, brauchen Sie lediglich nur noch den großen Druckknopf links am Router drücken (ca. 3 Sekunden).

Anschließend sehen Sie kurz eine rote Lampe stetig leuchten, die sobald Sie erfolgreich mit von ihrem Provider zur Verfügung gestelltem Internet verbunden sind, von rot auf violett umspringt. Dazu müssen Sie auf ihrem Computer in die Interneteinnstellungen gehen, dort wo alle verfügbaren Netzwerke angezeigt werden. Wir haben das auf einem Computer mit Windows 8 getestet. 

Dort sieht es folgendermaßen aus. Rechts unten in der Taskleiste das Symbol Netzwerke anklicken. Anschließend öffnet sich rechts ein blaues Fenster mit allen verfügbaren Netzwerken. Anschließend sollten Sie die Bezeichnung: Aukey_PB_W1_cdde2 sehen. Diese Netzwerkverbindung auswählen und anschließend sind Sie mit Wlan mit dem Router PB-W1 von Aukey verbunden. 

Wie es bei anderen Herstellern aussieht zwecks Einrichtung eines Netzwerks ersuchen wir Sie in der dafür vorgesehenen Betriebsanleitung als auch Bedienungsanleitung des jeweiligen Computerherstellers nachzulesen.

Foto: Tirol Tech
Ebenfalls ist es sehr ratsam, den Reset-Knopf nicht einfach so zu drücken, da dieser den Router in den Anfangszustand zurücksetzt. Das bedeutet, dass Sie alle Ihre Einstellungen die Sie bereits getätigt haben unwiderruflich gelöscht werden und Sie alles von Neuem einrichten müssen. Daher empfehlen wir Ihnen, bei technischen Problemen oder Fragen zum Router direkt an den Support von Aukey per E-Mail unter: support@aukey.com zu schreiben oder im Internet unter www.aukey.com nachzulesen.

Jetzt, nachdem der Router mit dem Internet erfolgreich verbunden ist, können bis zu 20 Personen gleichzeitig diese Internetverbindung benutzen. Was natürlich ein extremer Vorteil gegenüber dem Modem des Providers ist, da wenn überhaupt dieses maximal 5 Zugriffe zulässt. Allerdings haben wir leider diese Option nicht testen können, daher können wir keinerlei Statements dazu abgeben. Gemeint, wie dann noch die Datenübertragung ist wenn plötzlich 20 Personen im gleichen Netzt sich befinden. 

Eine Frage, die sofort nach erfolgreichem Verbinden auftauchen wird, wie sieht es mit der Sicherheit und Verschlüsselung aus? Diese Frage haben wir uns ebenfalls genauestens unter die Lupe genommen.

Wird erstmalig eine Verbindung mit ihrem Modem und dem Router von Aukey aufgebaut ist diese Internetverbindung “offen” Bedeutet jeder kann sich jetzt in ihr Netzwerk einwählen der unmittelbar in der Reichweite ist und sich selbstverständlich damit auskennt. Aber Aukey hat auch in diesem Fall wieder ganze Arbeit geleistet und bietet in wenigen Schritten eine sichere Verschlüsselung an. Dazu geben Sie in einem Browser ihrer Wahl die Adresse: 192.168.169.1 ein und kommen in ein leider nur englischsprachiges Menü. Anschließend gehen Sie rechts auf Settings weiter auf Modify Wifi Passwort geben dort ein Passwort ihrer Wahl ein und klicken auf Apply. Nun ist das Internet verschlüsselt und vor unbefugter Nutzung erfolgreich gesichert.

Foto: Tirol Tech

Durch diesen Schritt ist ihr Internetzugang mit dem Router jetzt sicher verschlüsselt, da das Passwort nur Sie kennen und jeder der jetzt auf diesen Router zugreifen möchte benötigt das von Ihnen festgelegte Passwort.

Hiermit sind wir am Ende des Testberichtes angelangt und wir müssen sagen, das dieser kleine Router voller kleiner Überraschungen steckt, und eine Anschaffung sehr empfehlenswert ist. Er ist nicht nur sehr handlich, sondern auch sehr gut geeignet ihn überall hin mitzunehmen. 

Was eventuell ein kleiner Nachteil sein kann, ist die erstmalige Einrichtung der Wlan-Verbindung, da die Bedienungsanleitung zwar auf Deutsch ist, aber nicht genau Aufschluss gibt wie was gemacht werden muss. Für jemanden der technisch nicht ganz so versiert ist kann dies durchaus zu Problemen führen. Wäre schön wenn Aukey vielleicht ihre Bedienungsanleitung überarbeiten täte. Sonst ist uns nichts weiteres negativ aufgefallen.


Ihr Martin


Quelle:


Printmedien

8. Dezember 2014

Hands-On: Samsung Galaxy Alpha

Heute möchte ich Ihnen ein Smartphone vorstellen welches schon vor Marktstart einiges an Kritik einstecken musste, Schuld daran war unter anderem ein Display mit niedriger Auflösung, ein Akku mit augenscheinlich geringer Kapazität und ganz klar ein nicht gerade sehr angenehme Preispolitik. 


Foto: Tirol Tech

Mit dem "Alpha" ist Samsung ein wirklich schickes Smartphone mit vielen Features gelungen welches sich nun gerne als „Alphatier“ der Galaxy Reihe präsentieren möchte. Bei einer UVP von 649€ muss ich gestehen, dass es selbst mir preislich sehr übertrieben vorkam (Online bereits für 484€ gesichtet).

Das Alpha fühlt sich in der Hand wirklich toll an, was ganz klar an dem Metallrahmen liegt, welcher zudem sehr schöne Kurven nach obenhin zeigt. Ähnlich, wenn nicht sogar identisch mit dem Note 4, sind die Kanten schön geglättet, was einen wertigen Eindruck hinterlässt (wie beim Note 4 sind der Ein- und Ausschalter sowie der Lautstärkeregler aus Metall, wieder mit Druckpunkt oben wie unter durch Aussparung). 

Auffällig ist ebenfalls das Display, welches zwar aus einem farbenfrohen Super AMOLED Display besteht jedoch mit etwas „niedriger“ Auflösung enttäuscht (1280x720 HD Display mit 312ppi). Es wirkt tatsächlich sehr ungewöhnlich für ein Smartphone dieser Zeit und in dieser Preisklasse eben nur ein Display mit HD Auflösung vorzufinden.

Ebenfalls merkwürdig wirkt auch der Akku, dieser lässt sich zwar austauschen (so wie man es eigentlich gewohnt ist von Samsung) weist aber nur eine Kapazität von 1860mAh auf. Interessant ist auch das Samsung hier mit einer hauseigenen CPU/GPU an den Start geht, gewöhnlich wird der Markt von Prozessoren wie Qualcomm beherrscht von daher toll,  da Samsung wiedermal zeigt, was sie im Sektor Prozessoren anzubieten haben. 

Im inneren werkelt ein starker Exynos 5 5430 Octa-Core Prozessor mit 1.8GHz Taktung sowie einer Mali-T628 MP6 GPU. Beides lässt sich ohne Zweifel in die Oberklasse einstufen, bei Benchmarks zeigt sich dies auch ganz klar. Beides in Verbindung mit 2 GB RAM Arbeitsspeicher  ergeben eine wirklich gute Mischung. Der internen Speicher von 32GB lässt sich leider nicht erweitern, sollte also berücksichtigt werden falls Sie viel Wert auf eine Speichererweiterung legen sollten. 

Die 12 Megapixel Kamera macht tolle Bilder und zeigt,  dass es nicht unbedingt 16 oder 20 Megapixel sein müssen wie bei den meisten Konkurrenten es eben der Fall ist, vorne befindet sich eine 2.1 Megapixel Kamera, die sich ganz gut für Selfies eignet.


Postiv aufgefallen sind mir folgende Dinge:

  • Gute 12 Megapixel Kamera, welche sich nicht zu verstecken braucht.
  • Tolles Design, wirkt durch den Metall-Rahmen sehr hochwertig.
  • Viele Möglichkeiten durch Sensoren sowie Software-Features.
  • Leistungsstarke Hardware.
  • angenehm leicht mit 115 Gramm.


Negativ fiel mir auf:

  • Speicher nicht erweiterbar.
  • schwacher Akku.
  • Fingerabdruckscanner funktioniert nicht so wie er sollte (muss per Homebutton oder Entsperrtaste aus dem Ruhemodus geholt   werden).
  • Display Auflösung leider nicht die beste.
  • Preislich nicht sehr günstig.


Erhältlich in den Farben: blau, schwarz, gold, grau und weiß.



Technische Daten:

Frequenzen: 2G, 3G, 4G

Maße: 132,4 x 65,5 x 6,7 mm

Gewicht: 115 Gramm

Display: 4.7 Zoll HD 1280x720 Pixel Super-AMOLED (312ppi), geschützt durch Corning Gorilla Glas 3.

Speicher: 32GB interner Speicher welcher nicht erweiterbar ist.

Simslot: Nano-Sim

Datenverbindungen: HSPA 42Mbit/s, LTE Cat.6 300Mbit/s, NFC, Bluetooth 4.0, WiFi a/b/g/n/ac 2.4GHz/5GHz

Kamera: 12 Megapixel Kamera mit Dual-LED 4048 x 3040 Pixel Auflösung 30 Frames, 2.1 Megapixel Frontkamera.

Betriebssystem: Android 4.4 KitKat mit TouchWiz UI, Update auf Android 5.0 Lollipop scheint in Planung zu sein.

CPU: Exynos 5 5430 Octa-Core (4x1.8GHz & 4x1.3GHz)

GPU/Grafikeinheit: Mali-T628 MP6

Akku: 1860mAh Akku, nicht austauschbar.

Weitere Features: Herzfrequenzmesser, Beschleunigungssensor, Gyroskop, Fingerabdrucksensor, Annäherungssensor, Helligkeitssensor, Kompass


Ihr Ben


Quelle: 

Technische Daten zusammengetragen von Areamobile

6. Dezember 2014

Hands-On: Apple iPhone 6

Heute möchte ich Ihnen gerne das Apple iPhone 6 vorstellen. Vorgestellt wurde es im September diesen Jahres. Präsentiert wurden zeitgleich 2 Modelle (iPhone 6/6 Plus) in 3 Speichervarianten, eine 16GB,64GB und 128GB Variante (eine 32GB Variante gibt es hier nicht mehr). Farblich gestaltet es sich wie bereits beim iPhone 5/5S in Gold, Silber und Spacegrau, auf buntes ähnlich dem iPhone 5C Modell wurde ebenfalls verzichtet. Erhältlich ist das iPhone 6 ab 699€ in der 16GB Variante, in 64GB für 799€ und die 128GB Variante für 899€.

Foto: Tirol Tech

Lange Zeit wurde gemunkelt ob etwas an den Gerüchten dran ist und Apple nun wirklich auf größere Displays setzt. Es dauerte auch nicht lange bis entsprechende Bilder im Netz auftauchten und dies belegten.

Nun möchte ich aber gerne etwas genauer auf das iPhone 6 selbst eingehen, welches ich mir in Silber mit 16GB ansehen und etwas testen konnte.Optisch hat sich hier einiges getan, sowohl Größe wie auch Form weisen kaum noch Gemeinsamkeiten mit dem iPhone 5/5S auf.  Auffallend ist das Apple den Fokus ganz klar auf ein rundliches Design gesetzt hat, der Rahmen sowie Display spiegeln dies auch ganz klar wieder (was das Display betrifft fällt eine (positive) Ähnlichkeit mit Geräten aus der Lumia Reihe auf,abgerundete Seiten zum Displayrand) .

Das iPhone 6 kann sich meiner Meinung nach ganz klar mit dem HTC M8 vergleichen lassen was die Handlichkeit betrifft, es liegt super in der Hand und macht einen sehr wertigen Eindruck (angenehme 129 Gramm) . Die Rückseite sowie Rahmen bestehen aus Aluminium,hinten wie seitlich befinden sich ein paar Kunststoff "Separatoren" (dient dem Antennenmanagment). Auf der linken Seite befindet sich die laut-leise Wippe sowie die Mute-Taste, rechts befinden sich der Ein-Aus Schalter (ist nun von oben nach rechts gewandert) sowie ein Nano Sim Schacht. 

Am unteren Ende befinden sich zu guter Letzt neben einem 3.5mm Klinkenanschluss noch Lautsprecher (welcher leider sehr leicht verdeckt wird), Mikrofon und Lightning-Anschluss. Eine 8 Megapixel Kamera auf der Rückseite (Linse ist durch Saphirglas geschützt) sorgt weiterhin für wirklich tolle Fotos und Videos. Selbst bei geringem Licht sind die Fotos wirklich in Ordnung dank der F 2.2 Blende. Begleitet wird diese von einer Dual LED.

Leider wirkt sich das herausragen der Kamera nicht gerade sehr gut auf die Optik aus, ebenso stellt man ein kippen fest sobald das iPhone auf dem Rücken liegt. Auf der Front befindet sich noch die 1.2 Megapixel Frontkamera welche ebenfalls gute Ergebnisse erzielt.

Das iPhone 6 ist zwar mit 4.7 Zoll größer geworden, bietet aber dennoch weiterhin eine knackige Auflösung an, toll ebenso ist die Blickwinckelstabilität (1334x750 Retina HD 326ppi). Durch das anwachsen der Displaygröße ist eine Einhandbedinung nicht mehr so einfach wie z.B. beim iPhone 5/5S, dies lässt sich zwar mit dem physischen Homebutton Regeln (2 mal draufgetippt und der obere Bereich kommt runter) welcher auch wie gewohnt per Fingerabdruck entsperren kann, wie praktisch dies einige auch finden mögen bleibt jedem selbst überlassen.

Die Oberfläche wirkt auf den ersten Blick wie gewohnt, bietet aber ein paar kleine aber feine Neuerungen an (eine davon ist z.B. das nun Widgets für die Notifications Bar verfügbar sind). Welche Neuerungen unter iOS 8 im allgemeinen vorhanden sind werde ich für Sie gerne in einem dafür speziellen Test zusammenfassen.

Was richtig Spaß macht ist das alles extrem flüssig läuft ohne erkennbare Ruckler. Eine tolle Performance, trotz "nur"  1GB RAM Arbeitsspeicher und 1.4GHz Dual Core Prozessor. Insgesamt war ich positiv überrascht was Apple mit dem iPhone 6 zeigen konnte, auch wenn es ein paar Punkte gibt die zu bemängeln sind.


Kritikpunkte :

-Die wechselhafte Laufzeit des 1810mAh starken Akkus (bedingt durch Updates welche Probleme beheben sollte).

-NFC welches leider nicht zur einfachen Datenübertragung dient wie bei anderen Anbietern (ist lediglich für Apple Pay gedacht welches in Europa noch nicht funktioniert).

-Herstellers mit ähnlicher oder größerer Displaygröße schaffen es den Platz vorne effizienter zu nutzen.

-Einiges an Apps wurde noch nicht auf die Displaygröße angepasst, vieles wird aufskaliert und sieht nicht sonderlich toll aus. Ähnlich wie anfangs beim iPhone 5/5S.

-Die Kamera ragt heraus was nicht sehr toll aussieht.

-kein optischer Bildstabilisator wie beim iPhone 6 Plus.

-Leider nicht wirklich ein Schnäppchen.


Fazit:

Wer immer schon davon geträumt hat endlich mal ein iPhone in den Händen zu halten mit "ordentlicher" Displaygröße darf gut und gerne zugreifen. Was jedoch große Neuerungen betrifft muss man leider enttäuscht feststellen das keine wirklichen vorhanden sind, klar Displaygröße sowie Design bieten hier zwar ganz augenscheinlich Veränderungen an aber mehr leider kaum. Ob jetzt natürlich auch der stolze Preis gerechtfertigt ist das bleibt jedem selbst überlassen ,dies sorgte schon in der Vergangenheit für viel  Diskussionsstoff.



Technische Daten:

Frequenzen: 2G, 3G, 4G

Maße: 138,1 x 67 x 6,9 mm

Gewicht: 129 Gramm

Display: 4.7 Zoll 1334x750 Retina HD 326ppi , Kratzfestes Display

Speicher: 16GB interner Speicher, keine Speichererweiterung

Simkarte: Nano-Sim

Datenverbindungen: HSPA 42Mbit/s, Cat.4 LTE 150Mbit/s, NFC, Bluetooth 4.0, WiFi 802.11 a/b/g/n/ac 2.4GHz, 5GHz

Kamera: 8 Megapixel 3264x2448 Fotoauflösung,1920x1080 Videoauflösung, Aufnahmegeschwindigkeit 240fps (Slow Motion), f/2.2 Blende, Frontkamera 1.2 Megapixel Fotoauflösung 1280x960, Videoauflösung 1280x720

Betriebssystem: iOS 8.1

CPU: Apple A8 Chip mit 64-Bit Architektur M8 Motion Cop, 1.4GHz Dual Core

GPU/Grafikeinheit: PowerVR GX6650 mit 8 Kernen

Arbeitsspeicher: 1GB RAM

Akku: nicht austauschbarer 1810mAh starker Li-Ion Akku

Weitere Features: Beschleunigungssensor, Gyroskop, Luftdrucksensor, Fingerabdrucksensor, Annäherungssensor, Gestensensor, Helligkeitssensor, Kompass


Ihr Ben


Quelle:

Technische Daten zusammengetragen von: TechStage & InsideHandy

Unser Fachbegriffelexikon:

Tirol Tech

A

APK

Das Android Programmformat (Android Package).



APP DRAWER

Die Übersicht aller installierten und vorinstallierten Apps. Meist Über den Menübutton unten in der Mitte erreichbar.



ART - Android Run Time

Das System auf Android Smartphones kompiliert gleich bei der Installation in Maschinensprache und damit den kompletten Dalvik Cache löscht, was zu deutlich höherer Performance führt.


F

FPS - FRAMES PER SECONDS

Wird in der Kameratechnik verwendet und beschreibt die Anzahl der Bilder, die in einer Sekunde gemacht oder angezeigt werden.


L

LAUNCHER

Ein Launcher besteht meist aus einer Programmliste und mehreren individuell einrichtbaren Startseiten. Diese Applikation ist sehr gestaltbar und bietet viele Vorteile/Features gegenüber den Stock (vorinstallierten) Launcher.


N

NAV-BAR - NAVIGATIONS BAR

Ist der Balken am unteren Rand des Smartphones mit den Navigationstasten (Einstellungen, Zurück-Button, Homebutton, ‚Task Manager). Meist sind damit die On-Screen-Tasten gemeint, die sich auf dem Bildschirm befinden und nicht am unteren Rand des Smartphones befinden.



NFC - Near Field Communication

Ist eine Technik, mit der man Daten schnell von Android-Gerät zu Android-Gerät über kurze Distanzen ohne Kabel übertragen kann.


O

OS - OPERATING SYSTEM

Ein Operating System ist ein Betriebssystem, das aus einer Zusammenstellung von Computerprogrammen besteht. Im Smartphone-Bereich wird ein OS von verschiedenen Herstellern unterstützt (z.B. Android/Google OS, IOS, etc.)



OTG - On The Go

In Verbindung mit USB. USB OTG ist ein Kabel, das die Verbindung zwischen Smartphone und USB Stick herstellt und zb. Filme vom Massenspeichergerät am Smartphone abspielen kann, ohne dies im Speicher oder Zwischenspeicher zu speichern.


S

SCREENCAST

Screencast ist ein digitaler Film, der die Abläufe bei der Verwendung von Software am Computer-Bildschirm wiedergibt und gegebenenfalls beschreibt. Es ist möglich von Android Gerät zu TV zu übertragen.



SOT - Screen On Time

Ist die Zeitspanne, in der die Akkulaufzeit des Displays gemessen wird.



SSL Verschlüsselung

TLS (Transport Layer Security, deutsch Transportschichtsicherheit), weitläufiger bekannt unter der Vorgängerbezeichnung Secure Sockets Layer (SSL), ist ein hybrides Verschlüsselungsprotokoll zur sicheren Datenübertragung im Internet.



Streaming

Streaming bezeichnet die gleichzeitige Übertragung und Wiedergabe von Video- und Audiodaten über ein Netzwerk. Den Vorgang der Datenübertragung selbst nennt man Streaming, und übertragene („gestreamte“) Programme werden als Livestream oder kurz Stream bezeichnet.


U

USB - Universal Serial Bus

Der Universal Serial Bus ist ein serielles Bussystem zur Verbindung eines Computers mit externen Geräten. Mit USB ausgestattete Geräte oder Speichermedien können im laufenden Betrieb miteinander verbunden und angeschlossene Geräte sowie deren Eigenschaften automatisch erkannt werden.



© 2014 Tirol Tech. WP Wildweblab converted by Bloggertheme9