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7. August 2014

Sony Xperia UI


Am heutigen Tag geht es bei Tirol Tech weiter mit den verschiedenen Benutzeroberflächen der Hersteller. Heute ist die UI des japanischen Herstellers Sony an der Reihe, genannt Sony Xperia UI. 


Foto: Tirol Tech

Der Lockscreen ist ziemlich schlicht gehalten, ähnlich Stock Android. Durch ein wischen nach oben oder unten wird der Bildschirm entsperrt.Ausserdem gibt es einen Schnellzugriff zur Kamera oder der Sony Walkman Musik App.

Weitere Apps lassen sich als Widget einfügen. Der Hintergrund lässt sich frei wählen.

Im Homescreen haben Sie die Möglichkeit via Pinch to Zoom Geste die Homescreens zu verwalten, Widgets hinzuzufügen oder das Design zu ändern. Man muss also nicht wie bei Stock Android eine Kategorie wählen sondern hat alle Optionen dauerhaft unten beim bearbeiten eingeblendet.

Es lässt sich auch ein Standardhomescreen bestimmen, schnell durch drücken auf das Homezeichen oben links im Bearbeitungsmodus.Ebenso kann man schnell Screens löschen wenn man auf dem jeweiligen Screen oben rechts auf das x drückt. Maximal sind bis zu 7 Seiten im Homescreen möglich.

Die Icons sehen deutlich anders aus als die bei Stock Android, etwas futuristischer. Die Benachrichtigungsleiste ist sehr minimalistisch und übersichtlich gehalten.

Ganz oben sind wie so oft die Quick Settings für Wlan etc, diese sind anpassbar,darunter befindet sich die Anzeige für die Uhrzeit und das Datum und dann folgen direkt die Benachrichtigungen. Man hat also mehr als genug Platz.

Der Appdrawer der Sony Xperia UI ist in der Sortierung der Apps sehr gut einstellbar. Man kann nach den Bereichen:

Eigene Sortierung, Alphabetisch, meist verwendet und neu installiert seine Apps sortieren lassen. Wenn man die eigene Sortierung wählt lassen sich auch Ordner im Appdrawer anlegen, eine tolle Sache.

In der Übersicht kürzlich geöffneter Apps sind die Symbole der geöffneten Apps kleiner als bei Stock Android und es gibt zusätzlich eine Leiste unten für sog. Small Apps. Diese legen sich über alle anderen Anwendungen und sind immer sichtbar, egal was Sie gerade machen.Das ganze ähnelt den Qslide Apps von LG's Optimus UI.

Sony hat einige Zusatzfunktionen in ihre UI einfließen lassen.Die wahrscheinlich bekannteste wäre die Walkman Player Musik App.Eine schön animierte Musik App mit einem recht gut einstellbaren Equalizer, Sony ist ja zB in Sachen MP3 Playern wahrlich kein Unbekannter. Die oben erwähnten Small Apps sind mehr als nützlich.

Es gibt einen Stamina Modus der Ihnen beim Akku sparen helfen soll.Und die App Smart Connect, mit der Sie das Verhalten in bestimmten Situationen Ihres Smartphones beeinflussen können.

Auch auffällig ist die ziemlich weitreichende Facebook Integration, dem einen mag sie nützlich sein, dem anderen weniger. Interessant für Film und Musikfans dürften die Unlimited Apps von Sony sein, hier finden sie zusätzlich zum Google Play Store noch mehr Filme und Musik.

Zusammenfassend muss man sagen das Sony mit ihrer UI einiges richtig macht und sich kaum Patzer erlaubt.

Höchstens die Facebook Integration könnte so manchem ein kleiner Dorn im Auge sein und es erfordert natürlich etwas Einarbeitungszeit wenn man die UI noch nicht kennt. An Einstellungen mangelt es nicht und alles wirkt aufgeräumt und mit System dargestellt.

Ich hoffe Ihnen hat der Artikel über die Sony Xperia UI gefallen,weitere Artikel dieser Art werden wie angekündigt folgen.


Ihr Chris


Quellen: androidpit.de, connect.de

Windows Phone (Vor- und Nachteile)


Ich habe Ihnen vor kurzem zwei der größten Betriebssysteme vorgestellt, das waren Android und IOS. Heute will ich Ihnen einen kleinen Einblick in das OS Windows Phone geben.

Foto: Tirol Tech

Microsofts Windows Phone OS, das mittlerweile in Version 8.1 veröffentlicht wurde gehört zu den 3 großen und wichtigen mobilen Betriebssystemen (neben Android und IOS). Die bekanntesten Geräte mit diesem OS sind die Nokia Lumias. Mittlerweile hat Microsoft deren mobile Gerätesparte aufgekauft, so dass es jetzt ähnlich strukturiert ist wie bei Apples IOS (Geräte und Betriebssystem aus einer Quelle ).

Der erste große Vorteil den ich wirklich Klasse finde ist die Performance. Und damit meine ich nicht auf High End Geräten sondern selbst im Einstiegsbereich. Ein Lumia 520 für ca 100 Euro läuft ohne Ruckler und meist ohne Verzögerungen obwohl es technisch nur einen Dualcore und 512 MB Ram hat. Dies wäre bei z.B. Android undenkbar.

Das OS ist einfach aufgebaut. Es gibt eine Art Homescreen, der mit Kacheln belegt ist, diese kann man in teilweise 3 verschiedenen Größen ändern (klein, mittel, groß).

Seit Version 8.1 kann man jetzt auch ein Hintergrundbild verwenden das aber nicht einfach normal den Hintergrund bedeckt sondern sich über die Kacheln zieht.Es sieht dann aus wie eine Art zusammengesetztes Puzzle,wirklich schön gemacht. Von dort aus kann man mit einem Wisch nach links zu der Übersicht aller installierten Apps, ähnlich dem Android App Drawer. Und das war es auch schon, es gibt nur diese 2 Bildschirme. Das mag jetzt wenig klingen, doch kann man so alles steuern.

Es lassen sich jederzeit aus der Übersicht Apps zum Startbildschirm hinzufügen (als Kachel). Die Kacheln enthalten meist sog. Live Informationen die oft animiert sind, man sieht beispielsweise sofort auf der SMS Kachel wie viele ungelesene SMS man erhalten hat. Ein gutes und nützliches Feature.

Hinzugekommen mit Version 8.1 ist nun endlich das lange erwartete Notification Center also die Benachrichtigungsleiste, unter Android schon immer Standard.

Schnellzugriffe sind also kein Problem mehr. Der Windowsphone Store wächst stetig weiter und fast alle großen und wichtigen Apps sind mittlerweile enthalten.

Um eine Navigationsapp brauchen Sie sich aber nicht kümmern. Here Drive ist vorinstalliert (zumindest auf den Lumia Geräten) und kann Sie ohne Internetverbindung ans Ziel führen, total offline. Die Qualität dieser App ist sehr gut, ein großer Pluspunkt für Windows Phone. Ein weiterer großer Pluspunkt ist das man Microsoft Office Dateien auf dem Gerät ansehen und bearbeiten kann sowie Xbox Live Konten verwalten kann. Die Integration der Microsoft Dienste ist sehr gut gelöst.

Die vorinstallierte Tastatur unterstützt jetzt das „swypen“,also das schreiben durch ziehen der Wörter statt tippen.

Der Dateisystemzugriff ist mittlerweile teils gegeben, Microsoft hat einen Dateimanager herausgebracht mit dem man durch die Dateien des Geräts und der SD Karte browsen kann. Ein sehr großer Vorteil der neuen Version ist auch das Auslagern von Apps auf die SD Karte und Windows Phone unterstützt hier bis zu 128 GB Karten. Das ist wirklich ausgezeichnet, so sollte eigentlich keiner mehr Speicherprobleme haben.

Widgets gibt es wie bei IOS nicht ,aber es gibt die erwähnten Live Kacheln.

Die Nachteile wären unter anderem die unübersichtliche Strukturierung in einigen Apps. Im vorinstallierten Musikplayer muss man sich erst mal an die Sortierung gewöhnen, eine Ansicht nach Ordnern gibt es soweit mir bekannt ist immer noch nicht, man sollte also die Musik richtig taggen.
Es gibt noch wenig Ausweichanwendungen wie zB für den Browser Internet Explorer oder dem eben erwähnten Musikplayer.

Die wichtigsten Apps sind zwar verfügbar doch gibt es einige gewohnte Apps unter IOS und Android die es unter Windows Phone noch nicht gibt.

Darum sollte man sich vorher mal den Microsoft Store angucken ob alles dabei ist was man haben will bevor man ein Windows Phone kauft. Die Spieleauswahl ist ebenfalls noch sehr bescheiden, sollte aber für den Durchschnittsanwender kein Problem darstellen.

Das System ist geschlossen so das man nicht all zu viel personalisieren kann. Ein anderes OS aufspielen wie man es bei Android meist kann ist hier nicht möglich. Man hat aber dadurch auch kein so großes Problem mit Schadsoftware wie es bei Android mittlerweile der Fall ist, dies hat aber natürlich auch mit der Verbreitung zu tun.

Mein Fazit: Wenn Sie wenig Geld ausgeben wollen (wobei es natürlich bei Bedarf auch High End Geräte gibt) aber kein eventuell ruckelndes Gerät wollen, können Sie Windows Phone eine Chance geben. Sehen Sie sich aber vorher den App Store an ob er Ihnen genug bietet.

Die Navigation Here Drive sucht seinesgleichen wie auch die Integration von Microsoft Office. Nachteilig wären die geringe Auswahl an Drittanbieter Apps für Systemanwendungen wie zB dem Browser und die geringe Personalisierbarkeit.

Ich bin gespannt wie es mit dem OS nach der Übernahme von Nokia durch Microsoft noch weiter geht.


Ihr Chris


Quelle: Printmedien

6. August 2014

LG Optimus UI


Heute möchte ich beginnen Ihnen die verschiedenen Hersteller Benutzeroberflächen zu zeigen, zusammen mit dem Team von Tirol Tech werden wir die verschiedenen User Interfaces(UI) unter die Lupe nehmen.Den Anfang mache ich heute mit der Optimus UI Oberfläche des koreanischen Herstellers LG.

Foto: Tirol Tech

Genauer gesagt werde ich die Version 3.0 der Optimus UI erläutern, da sie noch am meisten verbreitet ist, aber ich werde auch die neuste Version 4.0 wie sie beispielsweise auf dem LG G3 installiert ist erwähnen.

Beginnen möchte ich mit dem Lockscreen. Dieser ist sehr minimalistisch dargestellt.Oben wird die aktuelle Uhrzeit und das Datum eingeblendet, in der unteren linken Ecke befinden sich Informationen zum Netzanbieter oder, falls das Gerät gerade geladen wird, Infos zum Ladezustand.Effekte beim entsperren sind vorhanden und können im Menü angepasst werden.

Der Homescreen ist sehr farbenfroh und etwas verspielt gestaltet mit einigen Farben. Die Icons sind meist eckig,wie auch der Button für den Appdrawer.Mit einer pinch to zoom Geste(2 Finger zusammenziehen) wird Ihnen eine Übersicht aller Homescreenseiten angezeigt und sie können den Standardbildschirm bestimmen.

Wie gewohnt kann man mit einem langen Druck auf eine freie Stelle die Optionen zum gestalten des Homescreens aufrufen,dies geht alternativ aber auch über das kleine + Symbol oben rechts.

Die Benachrichtigungsleiste bzw das Notification Center enthält ganz oben die Quick Settings, zum schnellen Ein- oder Ausschalten von Funktionen wie WLAN etc. Diese Anordnung der Quick Settings ist einstellbar und Sie können natürlich andere Funktionen nach belieben hinzufügen.

Darunter sind die Qslide Apps,eine sehr sinnvolle Erweiterung der Optimus UI. Das sind kleine Apps die über der aktuellen Tätigkeit eingeblendet werden können.

Sie können zum Beispiel in einer Nachrichten App etwas nachschlagen und gleichzeitig im Stock Browser in einem vergrößer- und verkleinerbaren Extrafenster surfen.

Der Nachteil ist das dies nur mit einer begrenzten Anzahl an Apps möglich ist wie unter anderem dem Stock Browser, dem Standardvideoplayer,der Notizenapp, dem Kalender oder dem Taschenrechner.Unterhalb der Qslide Apps befindet sich die Helligkeitsreglung des Displays und erst darunter die eigentlichen Benachrichtigungen.

Dadurch geht etwas Platz verloren, doch ist beispielweise die Qslide App Leiste bei den meisten Geräten abschaltbar.

Erwähnenswert wäre noch die Quick Memo Funktion die sich bei den Quick Settings befindet. Damit können Sie auf dem aktuellen Bildschirm auf dem Sie sich grade befinden von Hand Notizen schreiben und diese speichern und bearbeiten.

Der App Drawer wurde nicht all zu arg modifiziert im Vergleich zu Stock Android. Es gibt oben die Kategorien:

Alle Apps, heruntergeladene Apps oder Widgets.Über ein Zahnrad oben rechts kann man die Apps manuell sortieren oder löschen.

Die Übersicht aller kürzlich geöffneten Apps, wie immer erreichbar über einen langen Druck auf den Homebutton, enthält 3 Tasten mit denen man entweder alle Apps auf einmal schließen kann,die Google Suche bzw Google Now öffnen kann, oder zum Taskmanager gelangen kann.

Zusatzapps in der Optimus UI wären z.B. die Backupfunktion, ein Dateimanager,ein Wörterbuch oder die Sprachmemo App.

In der LG Smartworld App kann man kostenlose und kostenpflichtige Erweiterungen für die Optimus UI und sein Gerät herunterladen. Andere UI Designs, Designs für das Standard LG Keyboard und vieles mehr.Vor kurzem wurde die neue Version der LG Optimus UI vorgestellt, Version 4.0.

Hier hat sich einiges getan, vor allem optisch. Es wirkt jetzt weniger verspielt und moderner, die Quick Setting Icons sind jetzt unter anderem rund und es gibt eine Extraleiste im Notification Center für die Lautstärke beim telefonieren.
Diese Version ist auf dem neusten Flagschiff von LG zu finden, dem G3,doch gibt es bereits ein paar Launcher die diesen Look simulieren.Suchen Sie doch einfach bei Interesse mal im Play Store unter dem Suchwort „G3 Optimus UI“.Abschließend bleibt zu sagen, das alle UI's der verschiedenen Hersteller ihre Vor- und Nachteile haben und es auf den persönlichen Geschmack ankommt.
Wir von Tirol Tech werden Sie die nächsten Tage aber auf dem laufenden halten zu diesem Thema.


Ihr Chris


Quelle: androidpit.de

IOS Das Betriebssystem


Ich möchte hier gern kurz auf die Vor- und Nachteile von IOS eingehen, das Betriebssystem Android habe ich bereits hier vorgestellt, sowie auch einen kleinen Einblick in das Betriebssystem selbst geben.

Foto: Tirol Tech

Prozentuell ist Apple zwar noch gering vertreten (insgesamt) doch darf man dabei nicht außer Acht lassen das Apple nur ein paar Geräte betreuen muss im Vergleich mit beispielsweise Android, das auf hunderten Modellen von verschiedenen Marken läuft.
Aktuell ist bei IOS Version 7.1.2, das hauptsächlich einige Facelifts bekommen hat in den Bereichen Animationen, Icons und Effekten.

Das System läuft sehr flüssig, womit wir schon bei den Vorteilen angekommen wären.

Performanceprobleme sieht man sehr selten, im normalen Betrieb eigentlich gar nicht (mit Ausnahme von aktuellen IOS Versionen auf älteren Iphones, darüber später mehr).
Der App Store ist riesig und gleichzeitig der Größte im Moment. Und das System ist geschlossen, was den Vorteil hat das man relativ wenig kaputt machen oder verstellen kann.

Ein weiterer Vorteil ist das Apple alles aufeinander abstimmt, das Betriebssystem kommt von ihnen selbst,nicht von Drittherstellern und Bug Updates wie auch der Service sucht seines gleichen. Selbst ältere Iphones kriegen stets die aktuelle Version, davon kann man bei der Konkurrenz nur träumen.

Aber wie bei allem gibt es auch negatives. Einer der größten Minuspunkte wäre der gesperrte Dateizugriff. Man kommt nicht an Systemdateien etc. heran, außer man „jailbreaked“ sein Telefon,was ungefähr einem Rootzugriff bei Android gleich kommt Achtung! Rooten oder Jailbreaken Sie ihr Gerät, so verliert die Garantie ihre Gültigkeit.

Daher überlegen Sie in Ruhe, ob sie das auch wirklich wollen.

Einen Speicherkartenslot zur Erweiterung sucht man bis jetzt ebenfalls vergebens, man muss also für alle Arten von Dateien mit dem internen Speicher auskommen.

Die Akkus sind stets fest verbaut aber nicht all zu schwer zu wechseln. Aber auch hier müssen Sie in Ruhe überlegen, denn wenn Sie das Gerät öffnen verlieren Sie ebenfalls die Garantie, wie schon oben beim Rooting erwähnt.

Was mir persönlich aber gar nicht gefällt ist, das optisch fast gar nichts verändert werden kann. Es gibt keine Homescreens, keine Widgets, so das IOS auf fast allen Geräten gleich aussieht.

Desweiteren sind die Telefone nicht billig, unter fast 700 Euro bekommt man kein Iphone. Apple brachte ja mit der 5er Reihe auch ein sog. Budgetphone auf den Markt. Preis um die 650 Euro! Ich verstehe unter Budget was anderes aber das ist Ansichtssache und Sie haben vielleicht eine andere Meinung als ich.

Die aktuellste Version läuft leider auf älteren Iphones alles andere als flüssig.

Die Hardware ist für den Preis sehr teuer, auch wenn das OS flüssig läuft zahlt man doch viel für den Markennamen. Und ein Kopieren vom PC auf das Gerät ist ohne Umwege nur über Itunes möglich, kopieren via drag and drop geht nicht.

Sicher hat Apple seine Berechtigung am Markt, ist aber in Sachen Preis/Leistung nicht sehr überzeugend. Zu stark sind die Einschränkungen die der guten Performance gegenüber stehen. In einem ist Apple aber spitze: Marketing.

Ich hoffe das ich mit diesem Artikel, im Kurzen, Ihnen eine kleine Zusammenfassung geben konnte um so einen Überblick über Apple mit dem Betriebssystem zu geben.


Ihr Chris


Quelle: Printmedien

Android das Betriebssystem


Den größten Marktanteil im Smartphonemarkt hat ganz klar ein OS für sich beansprucht: Android. Auf über 80% der Geräten läuft dieses OS und ich will hier mal auf die Vorteile eingehen, die es so beliebt machen, wie auch auf die Nachteile, denn kein OS oder Gerät ist perfekt.

Foto: Tirol Tech

Einer der größten Vorteile ist die Personalisierbarkeit. Es gibt fast nichts was es nicht gibt. Anderer Launcher, Icons, Wallpaper, Widgets in allen Arten sind mit wenig Aufwand veränderbar. Sogar ein anderes Betriebssystem (Custom Rom's) ist möglich(wenn auch teils etwas aufwendiger). Möglich wird dies dadurch das Android ein offenes Betriebssystem ist, was seine Vor- aber auch Nachteile hat (zu den Nachteilen komme ich später noch).

Ihnen gefällt Ihre UI des Herstellers nicht? Kein Problem, einfach im Play Store einen anderen Launcher runterladen und schon haben Sie beispielsweise den Stock Android oder sogar Windows Phone Look. Es muss aber kein kompletter Wechsel sein, auch Icons können nachgerüstet werden, die Möglichkeiten dabei sind fast grenzenlos. HTC Icons auf einem Samsung sind überhaupt kein Problem. Größe der Icons, Spaltenanzahl, seitliche und ober/untere Begrenzung anpassen ist selbstverständlich. Auch die Anzahl an verschiedenen Launchern ist sehr groß. Nova, Holo, Apex, Go Launcher um mal nur ein paar zu nennen erlauben all diese Veränderungen.

Ein weiterer Vorteil den man bei der Konkurrenz vergebens sucht ist der Dateizugriff. Man kann fast alles einsehen und kopieren, verschieben, sichern etc. Und das selbst ohne Root mit Apps wie Helium. Auch über Google direkt kann man Einstellungen und Apps sichern lassen, aber man kann keine einzelnen Kategorien wählen sondern alles oder nichts.

Auch der Anschluß an den PC um via drag and drop Ordner oder Dateien zu kopieren ist ohne weiteres möglich. Bei Apple braucht man dafür ITunes oder muss über Umwege gehen. Bei Windows Phone kann man zwar auf die SD Karte zugreifen (die es bei Apple gar nicht gibt, da kein SD Slot vorhanden ist), aber soweit mir bekannt ist, geht das nicht mit dem internen Speicher.

Noch einen Schritt weiter geht man wenn das Gerät gerootet wird .Dann kann man selbst Systemapps löschen, Firewalls konfigurieren oder einen Werbeblocker installieren.

Der Play Store liegt nur noch knapp hinter Apple was die Anzahl an Anwendungen betrifft.

Ein weiteres Feature sind die bekannten Homescreens die man mit Widgets, Verknüpfungen etc belegen kann wie man gerade mag.

Aber perfekt ist wie oben erwähnt kein OS.

Der wohl größte Nachteil ist der Updatewahn. Kriegt mein Telefon noch diese oder jene Updateversion? Eine oft gehörte Frage der Besitzer der zahlreichen Marken. Samsung, Sony, LG, Huawei, Motorola um nur mal ein paar zu nennen mit hunderten von verschiedenen Modellen und vor allem verschieden Hersteller Oberflächen machen das ganze zu einem Ratespiel.

Ausnahme sind hier die Nexus Geräte, sie werden minimum 18 Monate mit Updates versorgt. Oder auch die Budgetgeräte von Motorola wie das Moto G, welches in dem Preisbereich beim Thema Updates eine große Ausnahme ist.

Desweiteren ändert Google oft Sachen in der Rechteverwaltung, bekanntes Beispiel hier die Version 4.4 Kit Kat. Hier wurden den meisten dritt Hersteller Apps die Schreibrechte entzogen, so das man nicht einmal mit einem Dateimanager wie dem ES Explorer eine Datei kopieren oder löschen kann (leider selbst schon Erfahrung gesammelt).

Apps lassen sich nicht mehr so leicht auf die SD verschieben, was zur Folge hat das ein großer interner Speicher immer wichtiger wird. Und das System ist ziemlich Ressourcen hungrig mit Ausnahme des Arbeitsspeichers unter Kit Kat, hier wurde deutlich optimiert. 4
Einsteigergeräte ruckeln meist schon beim scrollen im Menü und die Hersteller rüsten ihre Prozessoren immer weiter auf. 4 und sogar 8 Kerner sind im High End Sektor schon normal, ist aber nicht immer die Lösung wenn die Software nicht gut eingestellt wurde (siehe aktuell LG G3).

Das Problem hat aber meist eine Quelle: Die angepassten Hersteller Oberflächen. Samsungs Touchwiz fällt hier öfters mal auf. Das Samsung Galaxy S3 hätte eigentlich noch das Kit Kat Update kriegen sollen, Samsung meinte dann aber das der Ram von 1GB nicht ausreicht. Und das obwohl Kit Kat besonders Ram sparend optimiert wurde,angeblich reichen hier 512MB. Die Folge war das Samsung eine Neuauflage des Samsung Galaxy S3 rausbrachte mit 1,5 GB Ram, wenig sinnvoll meiner Meinung nach.

Hier ist Windows Phone mal klar im Vorteil. Selbst die Geräte mit 512 MB Ram laufen sehr flüssig da das OS weniger Ressourcen beansprucht. Der Nachteil ist wie bei Apple das es ein geschlossenes OS ist.

Erwähnenswert wäre auch die Sache mit CPUs wie bei den Intel Atoms. Einige Apps funktionieren mit diesen CPUs nicht richtig. Und bei Mediatek Prozessoren hat man Probleme mit der Custom Rom Versorgung da die Treiberunterstützung oft mangelhaft ist. Will man hier auf der sicheren Seite sein sollte man Qualcomm Prozessoren wählen.

Ein Problem das alle Betriebssysteme vereint ist die Akkulaufzeit. Mehr als 2 Tage sind nicht drin wenn man das Gerät halbwegs nutzt.

Abschließend ist zu sagen das Android einem die meisten Freiheiten lässt was Personalisierung anbelangt,die Sache mit den Updates sowie die Rechteverwaltung, die von Google oft geändert wird stoßen aber etwas sauer auf.

Doch muss dabei auch gesagt werden das andere Betriebssysteme solche Veränderungen gar nicht zulassen,von daher sehr schwer das miteinander zu vergleichen.

Android wird aber noch lange den Thron besetzen, die Geräteauswahl ist überwältigend. Die Versionen werden deutlich öfter aktualisiert als sonst wo, in den beschriebenen Vor- und Nachteilen.


Ihr Chris


Quelle: Printmedien

Hands-On: Samsung Galaxy S4 LTE+

Heute geht es im Hands-On um das Samsung Galaxy S4 LTE+, nicht zu verwechseln mit dem normalen S4 (Modellbezeichnung: I9500) oder dem S4 Google Play Edition (Modellbezeichnung: I9505) mit Stock Android. Das Samsung Galaxy S4 LTE+ trägt die Modellbezeichnung I9506.


Foto: Tirol Tech

Es wurde im dritten Quartal 2013 vorgestellt und kam auch im gleichen Quartal auf den Markt. Zuerst einmal sollte ich erwähnen das das S4 LTE das derzeit am besten ausgestattete S4 ist. Es hat den starken Snapdragon 800 Prozessor und die ebenfalls gute Adreno 330 GPU verbaut.

Zum Vergleich, im normalen S4 kommt Samsungs eigener Exynos 5 Octa 5410 Quadcore zum Einsatz mit der PowerVR SGX544MP3 GPU.

In der S4 Google Play Edition ist der Qualcomm APQ8064T Snapdragon 600 Quadcore mit etwas schwächeren Krait 300 Kernen und der Adreno 320 verbaut. Doch nur die Play Edition setzt auf die Stock Android Oberfläche, die beiden anderen nutzen das von Samsung bekannte Touchwiz.

Das S4 LTE macht einen guten Eindruck, wobei die Haptik etwas wertiger sein könnte, aber das ist eine Frage des persönlichen Geschmacks.

Die Leistung ist mehr als ausreichend und sollte selbst Gamer zufrieden stellen. Der 2600mAh Akku ist für den Tag im Normalfall ausreichend, natürlich kriegt man ihn bei starker Benutzung auch schneller leer, dies ist aber bei so ziemlich allen Geräten der Fall.

Das Display hat eine gute Auflösung und durch die Super Amoled Technik kräftige Farben und gute Blickwinkel.

NFC und einen Infrarotport sind ebenfalls anzutreffen, praktisch wenn man das Smartphone beispielsweise als Fernbedienung nutzen will. Die große neue Funktion im S4 lässt sich schon aus dem Namen erkennen, die LTE Unterstützung. Es sind, entsprechender Vertrag vorausgesetzt, Datenraten von bis zu 150 Mbit im Down- und 50 Mbit im Upload möglich. 

Auch die Google Play Edition unterstützt das LTE Netz, doch sind hier maximale Datenraten im Download von 100 Mbit möglich statt 150 Mbit beim S4 LTE+.
Derzeit ist es ab ca 360 Euro erhältlich und eine günstige Alternative wenn sie eine gute Performance gepaart mit SD Slot und wechselbarem Akku wollen, dies ist leider keine Selbstverständlichkeit mehr heutzutage.

Für Benutzer die die Optik und Haptik des Samsung Smartphones mögen ist es derzeit ein gutes Angebot und deutlich besser als noch das Galaxy S3.

Kommen Sie mit der Touchwiz Oberfläche zurecht oder finden Sie sie ausgezeichnet, so können Sie hier ohne Probleme zugreifen. Wenn aber die Touchwiz Oberfläche nichts für Sie sein sollte bietet die Google Play Edition des Samsung Galaxy S4 Stock Android an, sprich da ist kein Touchwiz oben.


Technischen Daten:

Frequenzen: 2G: Quadband 3G: Quadband 4G(LTE):800 / 850 / 900 / 1800 / 2100 / 2600 Mhz

SimSlot: Micro Sim

Maße: 136.6 x 69.8 x 7.9 mm

Gewicht: 130 g

Display: 1920 x 1080 Pixel auf 5 Zoll mit einer Pixeldichte von 441ppi. 16 Millionen Farben Super Amoled Technologie,Corning Gorilla Glas 3.

Speicher: 16 oder 32 GB interner Speicher erhältlich und Micro SD Kartenslot für Karten bis zu 64 GB mit 2 GB RAM.

Datenverbindung: HSDPA bis 42,2Mbit,HSUPA bis 5,76Mbit, LTE(Cat 4)bis 150 Mbit im Download und 50 Mbit im Upload. Wi-Fi 802.11 b/g/n/ac Dual Band und Bluetooth in Version 4.0, NFC, Infrarotport.Ausserdem wird die USB on the go und USB Host Funktion unterstützt.

Kamera: 13 Megapixel mit Autofocus und Blitz die Videoaufnahmen mit 1080p macht bei 30 Frames. Frontkamera mit 2 Megapixel, ebenfalls video fähig mit 1080p Unterstützung bei 30 Frames.

OS: Android 4.2.2 Jelly Bean, aktualisierbar auf 4.4.2 Kit Kat.

CPU: Qualcomm MSM8974 Snapdragon 800 mit 4 Kernen die mit je 2,3 Ghz getaktet sind (Krait 400 Kerne).

GPU: Adreno 330

Akku: Lithium Ionen Akku 2600 mAh

sonstige Features: A-GPS und Glonass Unterstützung,Beschleinigungs- und Lagesensor, Kreiselkompass, Luftdruckmesser, Luftfeuchtigkeits- und Gestensensor, TV Ausgang (via MHL 2 A/V Link).


Ihr Chris


Quellen: gsmarena.com

Android Rooting

Heute beschäftige wir uns rund um das Thema Rooten des Android Smartphones.Dazu muss man erst einmal wissen was das genau bedeutet und warum man dies tut.Ein Smartphone ohne root besitzt quasi nur Benutzerrechte, ähnlich wie am PC mit einem reinen Benutzerkonto. Sie besitzen nicht alle Rechte wie sie der Administrator hat. Unter Android heißt das Sie sind nicht bevollmächtigt sind unter anderem Systemapps zu löschen oder eine Firewall in vollem Umfang zu nutzen. 

Foto: Tirol Tech

Mit Rootrechten sind Sie Administrator und können so gut wie alles ändern, nach eigener Vorstellung. Doch der Weg ein Gerät zu rooten variiert von Modell zu Modell. Am einfachsten geht es mit der erst kürzlich vorgestellten App Towelroot, die einen Systembug in Android ausnutzt um sich Rootrechte zu verschaffen. Hier können Sie mehr über Towelroot vom Programmierer "geohot" erfahren.

ABER ACHTUNG: Es muss Ihnen klar sein das wir keinerlei Verantwortung übernehmen für gebrickte Geräte, dass heißt Geräte die während des Rootvorgangs kaputt gehen und nicht mehr starten etc. Auch die Hersteller verweigern im Normalfall die Garantie,die Gewährleistung bleibt aber bestehen, sofern der Defekt nicht auf den Rootvorgang zurückzuführen ist. Wenn Sie Ihr Gerät rooten dann auf absolut eignene Gefahr, wir übernehmen keine Haftungdafür!

Dieser Text sollen lediglich Sie darüber informieren, welche Möglichkeiten Sie mit Rootrechten haben, was das eigentlich genau bedeutet und was darunter verstanden wird.

Ich selbst habe Towelroot auf meinem LG L9 2 getestet und es funktionierte doch nach einem Neustart waren die Rootrechte wieder weg. Ich konnte aber vor dem Neustart wenigstens der SD Karte wieder volle Schreibrechte verschaffen mit der App "SD Fix". Überprüfen können sie das mit der App RootChecker (auch hier gilt, die Benutzung erfolgt auf eigene Gefahr).

Es geht aber auch viel komplizierter, wenn Sie Pech haben kann es für Anfänger recht komplex werden, es muss dann z.B. etwas „geflasht“ werden, also aufgespielt werden. Wenn Sie es aber erfolgreich vollbracht haben steht Ihnen einiges offen. Um das Ganze noch besser verwalten zu können empfiehlt sich eine App wie:

SuperSu oder Superuser (Weiterführende Links in englischer Sprache ).

Mit diesen „Rootverwaltern“ können Sie einzelne Apps bevollmächtigen, Rechte entziehen usw. Jetzt lassen sich sogar auch die werkseitigen Systemapps löschen, beispielsweise die ganzen Apps vom Provider, die einem förmlich aufgezwungen werden, obwohl man sie gar nicht braucht. Es lässt sich ein Adblocker installieren der Ihnen die In App und allgemeine Werbung vom Hals hält.

Sie können eine Firewall wie am PC installieren, mit der Sie bestimmen welche Apps ins Internet hinaus kommunizieren dürfen oder herein. Des weiteren gibt es bei Android Kit Kat Probleme mit der beliebten App Wakelock Detektor die einem anzeigt welche App wie lange den Prozessor wachgehalten hat und am Akku saugt. Für diese App benötigen Sie ebenfalls Rootrechte (aber wie erwähnt erst ab Android 4.4.2/Kit Kat, schuld daran ist die Rechteverwaltung dort).

Root hat aber nicht nur Vorteile. Da man nun quasi Administrationsrechte hat kann man auch einiges kaputtmachen bzw „zerschießen“. Malware kann mit Root leichter ins System eindringen, ähnlich wie am PC. Je nach Marke und Modell funktionieren OTA (Over the Air) Updates nicht mehr bzw. Samsung hat einen Zähler eingebaut der im Servicefall sofort anzeigt das das Gerät gerootet wurde und Sie verlieren die Garantie.

Überlegen Sie sich daher bitte genau vorher was Sie tun und ob Sie mit den Konsequenzen (Vor- sowie auch Nachteilen leben können).Zum Schluß will ich Ihnen noch in einem kleinen Glossar die wichtigsten Begriffe für das Rooten übersichtlich darstellen und erläutern.


  • Rooten: Sich Administratorrechte verschaffen, voller Systemzugriff.
  • Towelroot: Eine app mit der man momentan am einfachsten Rootzugriff erlangen kann, eigentlich für die Samsung Galaxy Modelle entwickelt, funktioniert aber auch bei vielen anderen Geräten.
  • Brick: Gerät geht während des Rootvorgangs quasi kaputt, ist aber auch bei anderen Aktionen möglich. Es wird zwischen Soft- und Hardwarebrick unterschieden. Softwarebrick ist meistens zu beheben, in Notfällen kann die Firmware neu aufgespielt werden, also das Betriebssystem. Beim Hardwarebrick ist oft ohne Fachwerkstatt nichts mehr zu machen, kommt aber sehr selten vor.
  • Root Checker: Eine App mit der Sie überprüfen können ob der Rootvorgang erfolgreich war.
  • Superuser und Supersu: Mit diesen Apps verwalten Sie den Rootzugriff
  • Flashen: etwas aufspielen meistens eine Software bzw. Custom Rom's
  • OTA: Over the Air Update - Ein Betriebssystem Update über Wlan ohne USB Verbindung zum PC


Ihr Chris


Quelle: Printmedien, Wikipedia, Chip.de

4. August 2014

Hands-On: Motorola Moto E


Heute möchte ich Ihnen das im Mai vorgestellte und auf den Markt gebrachte Motorola Moto E vorstellen. Ein Budgetphone das im Bereich der Einstiegsklasse anzusiedeln ist. Es ist eigentlich meiner Meinung nach der Preishit im Einstiegsbereich.

Foto: Tirol Tech

Auf den ersten Blick lassen die Daten nichts besonderes erahnen achtet man jedoch auf den Preis von aktuell ca. 115 Euro in Kombination mit aktuellem Android Kit Kat und 1GB Ram wird es in dieser Preisklasse schon sehr interessant.

Allgemein ist die Ausstattung für ein Einsteigergerät nicht zu verachten. Wo sonst kriegt man Android Kit Kat und 1GB Ram mit qHD Auflösung und einer guten Pixeldichte von 256 ppi für den Preis?

Die Maße sind zwar nicht die kleinsten am Markt, vor allem könnte es etwas dünner und leichter sein, trotzdem überzeugt das Gesamtpaket.

Der Dualcore Prozessor zusammen mit der Grafikeinheit erlauben sogar das ein oder andere Game, wenn auch keine allzu anspruchsvollen. Dazu fehlt es dem Moto E auch an integriertem Speicher. Davon sind nur magere 4 GB verbaut von denen ca. die Hälfte für das System verwendet wird, man muss also mit ca. 2 GB auskommen. Das ist aber leider völlig üblich in der Einstiegsklasse.

Man kann zwar den Speicher via Micro SD erweitern, doch wie bekannt ist lassen sich unter Kit Kat nicht mehr allzu viele Apps auf die SD Karte auslagern, was zu Speicherplatzproblemen führen kann.

Von der Kamera kann man auch nicht sehr viel erwarten (5 Megapixel) für Schnappschüsse reicht sie aber alle mal. Eine Frontkamera ist nicht vorhanden.

Bei den Datenverbindungen kann man aber nicht meckern. UMTS bis zu 21Mbit im Download und 5,76 im Upload sind möglich zusammen mit Wlan nach Standard b,g und n. Auch Bluetooth in Version 4.0 sowie ein FM Radio mit RDS ist an Board.

Zum Schluss möchte ich zusammenfassen das das Moto E eine wirkliche gute Alternative im Einstiegsbereich ist, mehr ist im Moment im Android Markt bis 120 € nicht zu kriegen, zumindest wenn man nicht auf No-Name-Produkte ausweichen will.

Schwächen wären die Maße und das Gewicht und die etwas schwächelnde Kamera. Das Moto E richtet sich aber sowieso nicht an die Hardcore Gamer Fraktion sondern an Einsteiger und Preisbewusste.


Technische Daten:

Frequenzen: 2G: Quadband 3G: Quadband

Sim Slot: Micro Sim

Maße: 124.8 x 64.8 x 12.3 mm

Gewicht: 142 Gramm

Display: 540 x 960 Pixel auf 4,3 Zoll mit einer Pixeldichte von 256ppi,es unterstützt zu dem Multitouch und hat Corning Gorilla Glas 3, was es resistenter gegen Kratzer macht

Speicher: 4GB interner Speicher kombiniert mit Micro SD Slot(bis 32GB)und 1GB Ram

Datenverbindung: HSDPA 21 Mbps, HSUPA 5.76 Mbps, Wi-Fi 802.11 b/g/n und Bluetooth Version 4.0

Kamera: 5 MP, 2592 х 1944 Pixel die Videos mit 480p bei 30 Frames in der Sekunde aufnimmt, Frontkamera gibt es keine

OS: Android 4.4.2 Upgrade auf 4.4.3 bereits ausgerollt,Hersteller verwendet fast Stock Android mit kleinen Anpassungen

Cpu: Qualcomm Snapdragon 200 Dual-Core 1.2 GHz Cortex-A7

Gpu: Adreno 302

Akku: nicht wechselbarer Lithium Ionen Akku mit 1980mAh

Weitere Features: FM Radio mit RDS Funktion, A-GPS und Glonass Unterstützung, Näherungs- und Beschleunigungssensor.


Ihr Chris


Quellen: gsmarena.com

Hands-On: Nokia Lumia 520


Heute gibt es ein Hands-On zu einem in gewisser Hinsicht besonderen Windows Phone, dem Nokia Lumia 520. Es ist insofern besonders da es das meistverkaufte Windows Phone bis jetzt ist, dies liegt auch zuletzt nicht nur an dem extrem günstigen Preis.

Foto: Tirol Tech

Auf den Markt kam es im April 2013 und hat sich bis jetzt millionenfach verkauft.

Die Ausstattung kann sich dafür sehen lassen und ist ebenso wie das neuere Lumia 630 eine Kampfansage an den Android Bereich im unteren Preissegment.


Für den günstigen Preis kriegt man einiges geboten, die Grafikeinheit lässt auch das ein oder andere modernere Spiel zu und der Prozessor ist für Windows Phone ausreichend.

Wie ich schon mehrfach in anderen Artikeln erwähnte, sollte man sich nicht unbedingt von dem knappen Arbeitsspeicher von nur 512 MB abschrecken lassen, für Windows Phone reicht es zum arbeiten völlig aus. Die Verarbeitung ist gut, wenn auch nicht ganz so wertig wie beim Lumia 620, dafür ist der Bildschirm etwas größer mit 4 Zoll zu 3,8 beim Lumia 620.

Was allerdings ein Nachteil für so manchen sein kann ist die fehlende Frontkamera und das fehlende Blitzlicht, wenn Ihnen dies wichtig ist sollten Sie zu einem anderen Windows Phone greifen (evtl. Lumia 620, welches auch das Windows Phone 8.1 Update kriegt ,ist bereits unterwegs).

Der Bildschirm ist nichts besonderes aber es gibt auch deutlich schlechtere im Einsteigerbereich, die 233 ppi Pixeldichte ist normal in dieser Klasse. Dank IPS Technologie sind die Blickwinkel recht gut.

Der Akku ist mit seinem 1430 mAh nicht der Stärkste, sollte einen aber durchwegs durch den Tag geleiten.

Da wie oben erwähnt Here Drive + mit weltweiten Karten beim Update für alle Windows Phone Geräte (nicht nur Lumias) verfügbar sein wird hat mein ein sehr gutes Navigationsgerät ebenfalls in der Tasche welches A-GPS und Glonass Satelliten unterstützt.

Das Gerät ist mit gerade einmal 124 Gramm ziemlich leicht. Die Backcover können durch andere mit anderen Farben getauscht werden.
Abschließend bleibt zu sagen das man für den geringen Preis wirklich nicht meckern kann. Und da es das Update auf Windows Phone 8.1 erhält ist man aktuell ausgestattet und vor allem bekommt man so die neusten Funktionen der Version 8.1, die viele Verbesserungen und Neuerungen enthält. Wenn Sie also wenig Geld ausgeben wollen und wie beim Lumia 630 auf die fehlende Frontkamera und den Blitz verzichten können ist es definitiv einen Kauf wert.
Sollten Sie etwas mehr CPU Power und ein größeres Display benötigen können Sie bedenkenlos zum Lumia 630 greifen. Kleiner und mit Frontkamera und Blitzlicht wäre das Lumia 620 zu empfehlen. Aber die Entscheidung liegt natürlich im Endeffekt bei Ihnen, welches Windows Phone Sie kaufen wollen, wir geben hier nur Anregungen und Tipps.

In der Einsteiger- und Mittelklasse hat der Preiskampf bereits begonnen und ich bin gespannt wie es weitergehen wird.


Technische Daten:

Frequenzen: 2G: Quadband 3G: HSDPA 900 / 2100 (Modell:RM-914), HSDPA 850 / 1900 / 2100 (Modell RM-915), HSDPA 850 / 1700 / 1900 / 2100 (Modell RM-917).

SimSlot: Micro Sim

Maße: 119.9 x 64 x 9.9 mm

Gewicht: 124 Gramm

Display: 480 x 800 Pixel auf 4 Zoll mit einer Pixeldichte von 233ppi. IPS LCD Technologie mit 16 Millionen Farben und kratz resistentem Glas.

Speicher: 8GB interner Speicher mit Micro SD Slot für Karten bis 64GB und 512 MB Ram.

Datenverbindung: HSDPA bis 21,1Mbit, HSUPA bis 5,76 Mbit. Wi-Fi 802.11 b/g/n und Bluetooth in Version 4.0.

Kamera: 5 MP mit 2592 x 1936 Pixeln mit Autofocus die Videos in 720p und 30 Frames aufnehmen kann, Frontkamera und Blitzlicht gibt es nicht.

OS: Windows Phone 8,Update auf Version 8.1 ist aber bereits ausgerollt.

CPU: Qualcomm MSM8227 Dualcore mit je 1,0 Ghz je Kern.

GPU: Adreno 305

Akku: Lithium Ionen Akku mit 1430mAh wechselbar.

sonstige Features: FM Radio, A-GPS und Glonass Unterstützung, Here Drive Navigation (nach Update auf Windows Phone 8.1 Here Drive+ für alle Windows Phones verfügbar, kostenlos).


Ihr Chris.


Quellen: technische Daten von gsmarena.com, Printmedien

Hands-On: Nokia Lumia 630


Heute geht es um das Hands on zum im Mai 2014 in den Verkauf gebrachten Nokia Lumia 630. Es ist das erste Lumia mit vorinstalliertem Windows Phone 8.1. Das Lumia 630 ist bereits für derzeit günstige 130 Euro zu haben.

Foto: Tirol Tech

Das Gerät ist eine Kampfansage an die Android Einsteigerfraktion. Die Pixeldichte und Auflösung hätte zwar etwas höher ausfallen können doch so schlecht wie es sich anhört ist das Display nicht. Die Blickwinkel sind gut, dank IPS Technologie und die Helligkeit ist ausreichend. Sicher kann es nicht mit HD Displays konkurrieren aber das war auch nicht Nokias Absicht.

Die CPU ist mit ihren 4 Kernen flott genug für alltägliche Aufgaben, der stehen zwar nur 512 MB Ram zur Verfügung doch ist Windows Phone hier deutlich sparsamer optimiert als z.B. Android.

Der interne Speicher misst 8 GB von dem etwas die Hälfte frei verfügbar ist. Hört sich knapp an doch Windows Phone 8.1 erlaubt das komplette auslagern von Apps auf die SD Karte, welche sogar maximal 128 GB groß sein darf. Speicherplatzmangel sollte also kein Problem darstellen.

Die Kamera ist mit 5 Megapixeln eher Standard im Einsteigersegment, sie hat einen Autofocus aber leider kein Blitzlicht. Auf eine Frontkamera müssen sie leider ebenso verzichten.

Auch für Navigationssoftware ist beim Lumia 630 gesorgt. Wie bei allen Lumias ist hier standardmäßig Here Drive vorinstalliert und weltweite kostenlose offline Karten sind bei dem Modell inklusive.

Datenverbindungen sind soweit alle wichtigen vorhanden wie UMTS, WLan und Bluetooth. Es gibt auch das Lumia 635 welches zusätzlich noch LTE eingebaut hat (ist sonst aber baugleich).

Der Akku mit seinen 1830 mAh sollte einen durch den Tag bringen.

Wenn Sie interessiert sind an einem Budgetgerät welches flüssig laufen soll und sie nicht von Windows Phone abgeneigt sind kann ich es Ihnen wirklich empfehlen. Viel falsch machen kann man bei dem Preis nicht, außer Sie brauchen unbedingt ein Blitzlicht und eine Frontkamera.

Die verfügbaren Farben der Backcover und das allgemeine Design sind gut gelungen. Es gibt die Farben: weiß, schwarz, orange, grün und gelb.

Außerdem gibt es 2 Versionen, eine Single-Sim und eine Dual-Sim Variante(welche etwas teurer ist).

Es sollte also für jeden etwas dabei sein. Nokia hat hier ziemlich gute Arbeit geleistet, bald jedoch wird der Herstellername geändert da Microsoft die mobile Sparte von Nokia aufgekauft hat.


Technische Daten:

Frequenzen: 2G:Quadband 3G:Dualband (Modellversion:RM-976), Quadband(Modellversion:RM-977)

SimSlot: Micro Sim

Maße: 129.5 x 66.7 x 9.2 mm

Gewicht:134 Gramm

Display: 480 x 854 Pixel auf 4,5 Zoll mit 218ppi Pixeldichte, IPS LCD Technologie mit 16 Millionen Farben. Corning Gorilla Glas 3 und Clear Black Display

Speicher: 8GB interner Speicher kombiniert mit Mirco SD Slot bis 128GB mit 512MB Ram.

Datenverbindung: HSDPA bis 21 Mbit, HSUPA bis 5,76 Mbit,Wi-Fi 802.11 b/g/n und Bluetooth Version 4

Kamera: 5 Megapixel mit 2592 х 1944 Pixeln und Autofocus die Videos in 720p bei 30 Frames aufnimmt. Frontkamera sowie Blitzlicht gibt es nicht.

OS: Windows Phone in aktueller Version 8.1

CPU: Qualcomm Snapdragon 400 Quadcore mit 1,2 Ghz je Kern und Cortex A7 Architektur

GPU: Adreno 305

Akku: wechselbarer Lithium Ionen Akku mit 1830mAh

weitere Features: FM Radio, A-GPS und Glonass Unterstützung, Beschleunigungssensor. Kostenlose weltweite Offline Navigation Here Drive +.


Ihr Chris


Quelle: Gsmarena.com

Unser Fachbegriffelexikon:

Tirol Tech

A

APK

Das Android Programmformat (Android Package).



APP DRAWER

Die Übersicht aller installierten und vorinstallierten Apps. Meist Über den Menübutton unten in der Mitte erreichbar.



ART - Android Run Time

Das System auf Android Smartphones kompiliert gleich bei der Installation in Maschinensprache und damit den kompletten Dalvik Cache löscht, was zu deutlich höherer Performance führt.


F

FPS - FRAMES PER SECONDS

Wird in der Kameratechnik verwendet und beschreibt die Anzahl der Bilder, die in einer Sekunde gemacht oder angezeigt werden.


L

LAUNCHER

Ein Launcher besteht meist aus einer Programmliste und mehreren individuell einrichtbaren Startseiten. Diese Applikation ist sehr gestaltbar und bietet viele Vorteile/Features gegenüber den Stock (vorinstallierten) Launcher.


N

NAV-BAR - NAVIGATIONS BAR

Ist der Balken am unteren Rand des Smartphones mit den Navigationstasten (Einstellungen, Zurück-Button, Homebutton, ‚Task Manager). Meist sind damit die On-Screen-Tasten gemeint, die sich auf dem Bildschirm befinden und nicht am unteren Rand des Smartphones befinden.



NFC - Near Field Communication

Ist eine Technik, mit der man Daten schnell von Android-Gerät zu Android-Gerät über kurze Distanzen ohne Kabel übertragen kann.


O

OS - OPERATING SYSTEM

Ein Operating System ist ein Betriebssystem, das aus einer Zusammenstellung von Computerprogrammen besteht. Im Smartphone-Bereich wird ein OS von verschiedenen Herstellern unterstützt (z.B. Android/Google OS, IOS, etc.)



OTG - On The Go

In Verbindung mit USB. USB OTG ist ein Kabel, das die Verbindung zwischen Smartphone und USB Stick herstellt und zb. Filme vom Massenspeichergerät am Smartphone abspielen kann, ohne dies im Speicher oder Zwischenspeicher zu speichern.


S

SCREENCAST

Screencast ist ein digitaler Film, der die Abläufe bei der Verwendung von Software am Computer-Bildschirm wiedergibt und gegebenenfalls beschreibt. Es ist möglich von Android Gerät zu TV zu übertragen.



SOT - Screen On Time

Ist die Zeitspanne, in der die Akkulaufzeit des Displays gemessen wird.



SSL Verschlüsselung

TLS (Transport Layer Security, deutsch Transportschichtsicherheit), weitläufiger bekannt unter der Vorgängerbezeichnung Secure Sockets Layer (SSL), ist ein hybrides Verschlüsselungsprotokoll zur sicheren Datenübertragung im Internet.



Streaming

Streaming bezeichnet die gleichzeitige Übertragung und Wiedergabe von Video- und Audiodaten über ein Netzwerk. Den Vorgang der Datenübertragung selbst nennt man Streaming, und übertragene („gestreamte“) Programme werden als Livestream oder kurz Stream bezeichnet.


U

USB - Universal Serial Bus

Der Universal Serial Bus ist ein serielles Bussystem zur Verbindung eines Computers mit externen Geräten. Mit USB ausgestattete Geräte oder Speichermedien können im laufenden Betrieb miteinander verbunden und angeschlossene Geräte sowie deren Eigenschaften automatisch erkannt werden.



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