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15. Dezember 2014

Wire Messenger

Seit Kurzem, also knapp über eine Woche ist es her, ist ein brandneuer Messenger im Play Store gelandet. Wire ist ein Messenger ganz anderer Art und Designs.

Viele hatten Probleme in der App zu navigieren, fanden die Animationen und das Aussehen dennoch sehr ansprechend. Nun werde ich Ihnen diesen Knoten von Wischen nach rechts links oben und unten aufschlüsseln.


Foto: Tirol Tech

Nach der Installation und einem gefundenen Kontakt zum Chatten kann gleich gestartet werden. In der Chatübersicht nach unten wischen: Nach Kontakten/Email suchen. In der Chatübersicht nach rechts wischen: beim entsprechen Kontakt einige Optionen. Beim Anklicken des Benutzernamens oben kann man das Profil ein wenig bearbeiten. Dazu gehört Farbe und Name z.B. Oben rechts kann man die üblichen Einstellungen sichten. Nun wenn man sich im Chat bewegt werde ich Ihnen folgendes erklären. 

Wischt man im Chat nach unten, kommt man an alle Kontaktinformationen heran. Was hier anders als bei allen anderen Messengern ist, ist die völlig transparente Chatzeile. Mit ein bisschen Übung bekommt man aber schnell heraus, wie man Nachrichten schreibt. Ein Wisch nach rechts in der unteren Chatzeile zeigt zudem weitere kleine und netten Spielereien. Man kann dort jemanden anklopfen oder "pingen", ein Bild senden oder einen Anruf tätigen. Diese Funktion konnte ich leider noch nicht testen, da schlichtweg zu wenig der Menschen diesen neuen Messenger nutzen.


Foto: Tirol Tech

Fazit:
Das neue und absolut andere Design der App fällt als erstes auf und überzeugt dadurch. Auch die Ping-Funktion ist sehr lustig, da man jemanden damit sehr auf die Nerven gehen kann :) Die App ist aber noch in der Ursprungsversion und hat noch viel Luft nach oben, sei es mehr Anhängsel oder die Benutzersteuerung. Updates erfolgen eigentlich immer schnell und der Messenger wird bald brauchbar. Hoffen wir also auf eine positive Zukunft dieses Messangers.


Ihr Tobi


Das neue Hangouts

Am 10. Dezember 2014, wurde erstmals eine brandneue Version der Google App "Hangouts" veröffentlicht. Als Apk konnten schon Ungeduldige sich die Version manuell updaten. Im Play Store wird das Update in den nächsten Stunden oder in wenigen Tagen erfolgen.


Foto: Tirol Tech

Endlich wurde auch Hangouts flater (flacher) und kann durch seine neue Material Optik überzeugen. Die Animationen laufen jetzt noch flüssiger und erinnern mehr an das Material Design von Google.

Auch lustige Sticker wurden hinzugefügt, diese kann man mit einem Tipp auf die Büroklammer in Chat senden. Man hat hier eine große Auswahl an netten kleinen Stickern.

Zudem wurde eine Funktion in den Video Chat eingefügt, wodurch man jetzt das Live Bild optisch und farblich verändern kann. In dem Update Packet finden wir hier Schwarz-weiß und auch Vignette. 

Um zu sehen, wann man zuletzt in Hangouts online war, wird demnächst die Funktion eingeführt wann der Kontakt zuletzt aktiv war. Demnächst wird in der Desktop Version für weitere Anwendungen wie z.B. Gmail oder YouTube das neue Design inne halten. Diese Funktion kann man aber in den Einstellungen wieder deaktivieren.

Ich hoffe, es wird das ganze Material Design kommen und vor allem die Performance von Hangouts verbessert. Hier ist noch viel Platz nach oben für die Entwickler aus Mountain View.


Ihr Tobi


Quelle:

13. Dezember 2014

Custom-Rom "AOKP"

Heute möchte ich ihnen gerne ein ROM vorstellten, genauer gesagt eine sogenannte "Custom-ROM". Diese gibt es zwar haufenweise am Markt, in diesem Artikel werde ich mich aber speziell mit der Custom-ROM "AOKP" auseinandersetzen.

Foto: Tirol Tech

Eine Custom-ROM ist ein Alternatives Betriebssystem, auch ROM genannt, welches in der Regel zum Einsatz kommt, wenn das Smartphone vom Hersteller offiziell keine Systemupdates mehr bekommt oder das Gerät langsam aber sicher mal wieder einen Tempo-Schub benötigt. Von diesen so genannten Custom-ROMs gibt es ziemlich viele, welche alle meist völlig andere Vorteile haben als andere ROMs. "AOKP", oder auch "Android Open Kang Projekt", ist eine ROM welche, nicht wie die meisten anderen, direkt auf Googles OS Android basiert, sondern auf einer Custom-ROM selbst. In diesem Falle ist es die recht beliebte ROM, namens "CyanogenMod".

AOKP besitzt wie auch "CyanogenMod" eine Theme Engine welche es Ihnen erlaubt die Optik des kompletten Systems zu verändern. Darüber hinaus kann, und da liegt das eigentliche Killer Feature von AOKP, nahezu die Gesamte Optik des Systems an ihre eigenen Vorlieben anpassen und dadurch wird AOKP auf einmal zu einem regelrechten Personalisierungsmonster, so monströs, dass Sie da schon mal leicht den Überblick verlieren können.

Andere ROMs wirken im Gegensatz zu AOKP geradezu bescheiden, wenn es um den Punkt Personalisieren geht. So hat selbst das schon ziemlich stark personalisierbare CyanogenMod, welches "nur" Themes unterstützt überdurchschnittlich viel Optionen. Dafür glänzen die meisten anderen ROMs meist durch mehr Stabilität und schnellere Updates.

Foto: Tirol Tech

Die Anzahl der unterstützten Geräte ist etwas überdurchschnittlich, so werden so gut wie alle Flaggschiffe und auch die Mittelklasse der größeren Hersteller unterstützt. In Sachen Updategeschwindigkeit werden Sie, wenn es um stabile Versionen geht, kleine Abstriche machen müssen, Nightlys gibt es deutlich schneller.

Zum Verständnis: "Nightlys" sind Vorabversionen der ROM welche neue Features enthalten, bei denen aber nicht garantiert werden kann das alles reibungslos und stabil läuft.

Leider kommt das Team von AOKP bei manchen Geräten nicht mehr so recht hinterher und der Support ist nur unwesentlich länger als der des Herstellers selbst. So gibt es für einige Geräte die Hardwaretechnisch zwar noch problemlos neuere Versionen vertragen würden, aber keine Updates mehr bekommen. Die Jungs von CyanogenMod sind da weiter.


Ihr Lukas


Quelle:

12. Dezember 2014

Hands-On: LG G flex

Heute möchte ich ihnen ein Smartphone vorstellen das etwas ganz besonders ist. Es hat ein "Curved" Display, welches auf den Namen LG G Flex hört.

Die Krümmung soll eine bessere Handlichkeit des Smartphones bieten. Somit soll es auch in der Hosentasche ein angenehmeres Gefühl gewährleisten und damit verbunden stellt sich die Frage, ob es auch auf 180° gerade gebogen werden kann?


Foto: Tirol Tech

Ja dass kann es. Trägt man das G Flex in der Hosentasche, ist der größte Vorteil des Geräts, dass es nicht kaputt geht, wenn Sie sich aus versehen auf das Gerät daraufsetzt. Jetzt fragen Sie sich zu recht ob es auf einer geraden Oberfläche nicht anfängt zu wippen?

Diese Frage kann mit einem klaren "Nein" beantwortet werden. Weil der Hersteller den Sperrknopf sowie die lauter und leiser Taste auf die Rückseite verlegt hat. Diese Funktion hatten schon die Geräte LG G2 und das LG G3. Das ist meiner Meinung nach sehr praktisch, weil so an den Rändern eine glatte Fläche gewährleistet wird.


Ein besonderes Feature ist das "Knock On". Damit können Sie das Smartphone aufwecken und auch wieder in den Ruhemodus versetzen. Mit einem Doppel-Tipp auf das Display wird es aktiviert oder auch wieder deaktiviert. Was auch im Alltag echt nützlich sein kann.

Foto: Tirol Tech

Die Kamera auf dem Rücken des Handy fotografiert mit 13 Megapixeln. Das besondere an der Hauptkamera ist, dass sie Videos in 4K aufnehmen kann. Also sprich einer Aulösung von 3840 x 2160. Auf der Vorderseite befindet sich eine 2,1 Megapixel Kamera, die in Full Hd Videos in 30 fps darstellen kann.

Die technischen Daten lassen auch nicht zu Wünschen übrig, ganz im Gegenteil:
Es besitzt den Qualcomm Snapdragon 800, der mit einer Taktfrequenz von 2,26 GHz auf 4 Kernen angesetzt ist.

Dazu gesellen sich dann noch 2 GB Ram. Der Akku beträgt eine stattliche Kapazität von 3500 mAh. Dazu kommt dann noch NFC, Bluetooth 4.0, WLAN ac und LTE Advanced welches eine Geschwindigkeit bis 150 Mbit/s unterstützt.

Das Smartphone verfügt über 32 GByte internen Speicher, davon stehen dem Nutzer 24,07 GB zu Verfügung. Bedauerlicherweise lässt sich der Speicher nicht erweitern.

Ein weiteres Besonderes Feature ist der Infrarot Port auf der Rückseite neben der Kamera. Er ermöglicht Ihnen eine Verbindung zu einem TV, Set Top Box, Audio Anlagen, Beamern etc. Was ich persönlich als sehr nützlich empfinde, weil Sie somit nicht 5 verschiedene Fernbedienungen zu benutzen brauchen. Zudem kann zwischen mehreren Räumen ausgewählt werden.

Foto: Tirol Tech

Die Abmessungen des Smartphones betragen laut LG 160,5 x 81,6 Millimeter.
Die Dicke beträgt am tiefsten Messpunkt 8,0 Millimeter, am höchsten Messpunk 8,7 Millimeter.

Nun kommen wir zum eigentlichen Star des Gerätes, das "Display". Es ist ein 6 Zoll großer HD Screen welcher mit 1280 x 720 Pixeln auflöst. LG setzt hier ein OLED mit sogenannter Real RGB ein. Im Gegensatz zu anderen AMOLED Displays, zum Beispiel die Pentile Matrix sind bei diesem Typ alle Subpixel in gleicher Anzahl vorhanden.

Ein ausführlicher Test wir auch in nächster Zeit hier auf Tirol Tech zu lesen sein.


Ihr Tobias Martin


Quelle:

Printmedien

10. Dezember 2014

Testbericht - Aukey PB-W1

Unser Blogpartner Smart Tech News, ein Technikblog der sich auf Gerätetests spezialisiert hat, war so freundlich und hat uns ebenfalls ein Gerät zum Testen überlassen. Dabei handelt es sich um den “Portable Wirleless Router PB-W1” des chinesischen Herstellers Aukey. 

Wie es aussieht werden die Hersteller aus China, dort sehr bekannt, auch mittlerweile in Europa immer bekannter. Begonnen hat alles, wenn es so genannt werden darf, mit dem Smartphonehersteller Xiaomi den, wir hier auf Tirol Tech bereits vorgestellt haben. 

Heute wollen wir Ihnen einen Testbericht vorstellen, wie bereits oben schon kurz erwähnt, vom Hersteller Aukey.  

Foto: Tirol Tech

Verpackt ist dieser in einer kleinen aber sehr stabilen und harten ockergefärbten Kartonschachtel mit einem weißen Slider wo das Produkt abgebildet ist. Den Router gibt es in zwei Farben, in Weiß und Schwarz, wobei unser Testgerät die Farbe Schwarz besitzt.

Nachdem der Slider entfernt wurde und die Kartonschachtel vorsichtig geöffnet wurde, bekommen wir den ersten Eindruck auf das Gerät. Dieser ist auf dem ersten Blick sehr gut und man weiß sofort, dass es sich dabei um ein hochwertiges Produkt handelt, das Sie erstanden haben. Öffnen wir die ganze Schachtel haben wir drei verschiedene Produkte in der Hand, diese setzen sich auseinander aus:

Foto: Tirol Tech

+ Portable Wirleless Router PB-W1 
+ USB-Kabel 
+ Bedienungsanleitung

Was ebenfalls gleich auffällt beim Router sind die drei verschiedenartigen Anschlüsse auf der Oberseite. Da haben Sie einerseits einen LAN-Anschluss (RJ-45) dann einen USB-Anschluss 2.0 sowie einen Microusb-Anschluss. Daneben haben Sie auf der linken Seite noch einen etwas größeren Druckknopf der ebenfalls eine wichtige Rolle spielt.

Foto: Tirol Tech
Jetzt wollen wir uns die Möglichkeiten ansehen die uns Aukey hier bietet. Was ein ausgezeichneter Vorteil ist und wir Ihnen nicht vorenthalten wollen, ist die Möglichkeit wenn das Smartphone mal wenig Akku haben sollte, das Sie Mithilfe des Routers ohne Probleme ihr Smartphone aufladen können. Dafür verantwortlich ist im Router befindlicher und integrierter Akku mit einer Ladekapazität von maximal 6000 mAh. Sprich Sie schließen das mitgelieferte USB-Kabel an den USB-Anschluss des Routers, sowie an ihr Smartphone in die dafür vorgesehene Ladebuchse, an und der Ladeprozess beginnt sofort. 

Ersichtlich ist das ganze daran, sobald Sie ihr Smartphone an den Router hängen, an einer kleinen Lampe die stetig blau aufleuchtet sowie auf der Ladeanzeige ihres Smartphones.

Aufgeladen wird der Router über den Computer mit dem mitgelieferten USB-Kabel. Bis der im Router integrierte Akku voll geladen ist verstreichen etwa 8 Stunden. Dies hängt sehr stark davon ab, in welchen Zustand der Akku das letzte Mal verlassen wurde. Neben diesen ganzen tollen Funktionen, die eigentlich nicht zu den Aufgaben eines Wlan-Routers gehören, kommen wir endlich jetzt zum Internetzugang. 


Foto: Tirol Tech

Verbunden wird das ganze mit einem LAN-Kabel in dem im Router vorgesehenen Steckplatz. Genau bedeutet das, dass Sie von ihrem Modem ihres Providers, von dem Sie das Internet bereitgestellt bekommen, ein LAN-Kabel an den vorgesehenen Platz anschließen und dieses Kabel ebenfalls in die am Router PB-W1 vorgesehene Einsteckvorrichtung anbringen. Jetzt, nachdem Sie dies erfolgreich verbunden haben, brauchen Sie lediglich nur noch den großen Druckknopf links am Router drücken (ca. 3 Sekunden).

Anschließend sehen Sie kurz eine rote Lampe stetig leuchten, die sobald Sie erfolgreich mit von ihrem Provider zur Verfügung gestelltem Internet verbunden sind, von rot auf violett umspringt. Dazu müssen Sie auf ihrem Computer in die Interneteinnstellungen gehen, dort wo alle verfügbaren Netzwerke angezeigt werden. Wir haben das auf einem Computer mit Windows 8 getestet. 

Dort sieht es folgendermaßen aus. Rechts unten in der Taskleiste das Symbol Netzwerke anklicken. Anschließend öffnet sich rechts ein blaues Fenster mit allen verfügbaren Netzwerken. Anschließend sollten Sie die Bezeichnung: Aukey_PB_W1_cdde2 sehen. Diese Netzwerkverbindung auswählen und anschließend sind Sie mit Wlan mit dem Router PB-W1 von Aukey verbunden. 

Wie es bei anderen Herstellern aussieht zwecks Einrichtung eines Netzwerks ersuchen wir Sie in der dafür vorgesehenen Betriebsanleitung als auch Bedienungsanleitung des jeweiligen Computerherstellers nachzulesen.

Foto: Tirol Tech
Ebenfalls ist es sehr ratsam, den Reset-Knopf nicht einfach so zu drücken, da dieser den Router in den Anfangszustand zurücksetzt. Das bedeutet, dass Sie alle Ihre Einstellungen die Sie bereits getätigt haben unwiderruflich gelöscht werden und Sie alles von Neuem einrichten müssen. Daher empfehlen wir Ihnen, bei technischen Problemen oder Fragen zum Router direkt an den Support von Aukey per E-Mail unter: support@aukey.com zu schreiben oder im Internet unter www.aukey.com nachzulesen.

Jetzt, nachdem der Router mit dem Internet erfolgreich verbunden ist, können bis zu 20 Personen gleichzeitig diese Internetverbindung benutzen. Was natürlich ein extremer Vorteil gegenüber dem Modem des Providers ist, da wenn überhaupt dieses maximal 5 Zugriffe zulässt. Allerdings haben wir leider diese Option nicht testen können, daher können wir keinerlei Statements dazu abgeben. Gemeint, wie dann noch die Datenübertragung ist wenn plötzlich 20 Personen im gleichen Netzt sich befinden. 

Eine Frage, die sofort nach erfolgreichem Verbinden auftauchen wird, wie sieht es mit der Sicherheit und Verschlüsselung aus? Diese Frage haben wir uns ebenfalls genauestens unter die Lupe genommen.

Wird erstmalig eine Verbindung mit ihrem Modem und dem Router von Aukey aufgebaut ist diese Internetverbindung “offen” Bedeutet jeder kann sich jetzt in ihr Netzwerk einwählen der unmittelbar in der Reichweite ist und sich selbstverständlich damit auskennt. Aber Aukey hat auch in diesem Fall wieder ganze Arbeit geleistet und bietet in wenigen Schritten eine sichere Verschlüsselung an. Dazu geben Sie in einem Browser ihrer Wahl die Adresse: 192.168.169.1 ein und kommen in ein leider nur englischsprachiges Menü. Anschließend gehen Sie rechts auf Settings weiter auf Modify Wifi Passwort geben dort ein Passwort ihrer Wahl ein und klicken auf Apply. Nun ist das Internet verschlüsselt und vor unbefugter Nutzung erfolgreich gesichert.

Foto: Tirol Tech

Durch diesen Schritt ist ihr Internetzugang mit dem Router jetzt sicher verschlüsselt, da das Passwort nur Sie kennen und jeder der jetzt auf diesen Router zugreifen möchte benötigt das von Ihnen festgelegte Passwort.

Hiermit sind wir am Ende des Testberichtes angelangt und wir müssen sagen, das dieser kleine Router voller kleiner Überraschungen steckt, und eine Anschaffung sehr empfehlenswert ist. Er ist nicht nur sehr handlich, sondern auch sehr gut geeignet ihn überall hin mitzunehmen. 

Was eventuell ein kleiner Nachteil sein kann, ist die erstmalige Einrichtung der Wlan-Verbindung, da die Bedienungsanleitung zwar auf Deutsch ist, aber nicht genau Aufschluss gibt wie was gemacht werden muss. Für jemanden der technisch nicht ganz so versiert ist kann dies durchaus zu Problemen führen. Wäre schön wenn Aukey vielleicht ihre Bedienungsanleitung überarbeiten täte. Sonst ist uns nichts weiteres negativ aufgefallen.


Ihr Martin


Quelle:


Printmedien

8. Dezember 2014

Hands-On: Samsung Galaxy Alpha

Heute möchte ich Ihnen ein Smartphone vorstellen welches schon vor Marktstart einiges an Kritik einstecken musste, Schuld daran war unter anderem ein Display mit niedriger Auflösung, ein Akku mit augenscheinlich geringer Kapazität und ganz klar ein nicht gerade sehr angenehme Preispolitik. 


Foto: Tirol Tech

Mit dem "Alpha" ist Samsung ein wirklich schickes Smartphone mit vielen Features gelungen welches sich nun gerne als „Alphatier“ der Galaxy Reihe präsentieren möchte. Bei einer UVP von 649€ muss ich gestehen, dass es selbst mir preislich sehr übertrieben vorkam (Online bereits für 484€ gesichtet).

Das Alpha fühlt sich in der Hand wirklich toll an, was ganz klar an dem Metallrahmen liegt, welcher zudem sehr schöne Kurven nach obenhin zeigt. Ähnlich, wenn nicht sogar identisch mit dem Note 4, sind die Kanten schön geglättet, was einen wertigen Eindruck hinterlässt (wie beim Note 4 sind der Ein- und Ausschalter sowie der Lautstärkeregler aus Metall, wieder mit Druckpunkt oben wie unter durch Aussparung). 

Auffällig ist ebenfalls das Display, welches zwar aus einem farbenfrohen Super AMOLED Display besteht jedoch mit etwas „niedriger“ Auflösung enttäuscht (1280x720 HD Display mit 312ppi). Es wirkt tatsächlich sehr ungewöhnlich für ein Smartphone dieser Zeit und in dieser Preisklasse eben nur ein Display mit HD Auflösung vorzufinden.

Ebenfalls merkwürdig wirkt auch der Akku, dieser lässt sich zwar austauschen (so wie man es eigentlich gewohnt ist von Samsung) weist aber nur eine Kapazität von 1860mAh auf. Interessant ist auch das Samsung hier mit einer hauseigenen CPU/GPU an den Start geht, gewöhnlich wird der Markt von Prozessoren wie Qualcomm beherrscht von daher toll,  da Samsung wiedermal zeigt, was sie im Sektor Prozessoren anzubieten haben. 

Im inneren werkelt ein starker Exynos 5 5430 Octa-Core Prozessor mit 1.8GHz Taktung sowie einer Mali-T628 MP6 GPU. Beides lässt sich ohne Zweifel in die Oberklasse einstufen, bei Benchmarks zeigt sich dies auch ganz klar. Beides in Verbindung mit 2 GB RAM Arbeitsspeicher  ergeben eine wirklich gute Mischung. Der internen Speicher von 32GB lässt sich leider nicht erweitern, sollte also berücksichtigt werden falls Sie viel Wert auf eine Speichererweiterung legen sollten. 

Die 12 Megapixel Kamera macht tolle Bilder und zeigt,  dass es nicht unbedingt 16 oder 20 Megapixel sein müssen wie bei den meisten Konkurrenten es eben der Fall ist, vorne befindet sich eine 2.1 Megapixel Kamera, die sich ganz gut für Selfies eignet.


Postiv aufgefallen sind mir folgende Dinge:

  • Gute 12 Megapixel Kamera, welche sich nicht zu verstecken braucht.
  • Tolles Design, wirkt durch den Metall-Rahmen sehr hochwertig.
  • Viele Möglichkeiten durch Sensoren sowie Software-Features.
  • Leistungsstarke Hardware.
  • angenehm leicht mit 115 Gramm.


Negativ fiel mir auf:

  • Speicher nicht erweiterbar.
  • schwacher Akku.
  • Fingerabdruckscanner funktioniert nicht so wie er sollte (muss per Homebutton oder Entsperrtaste aus dem Ruhemodus geholt   werden).
  • Display Auflösung leider nicht die beste.
  • Preislich nicht sehr günstig.


Erhältlich in den Farben: blau, schwarz, gold, grau und weiß.



Technische Daten:

Frequenzen: 2G, 3G, 4G

Maße: 132,4 x 65,5 x 6,7 mm

Gewicht: 115 Gramm

Display: 4.7 Zoll HD 1280x720 Pixel Super-AMOLED (312ppi), geschützt durch Corning Gorilla Glas 3.

Speicher: 32GB interner Speicher welcher nicht erweiterbar ist.

Simslot: Nano-Sim

Datenverbindungen: HSPA 42Mbit/s, LTE Cat.6 300Mbit/s, NFC, Bluetooth 4.0, WiFi a/b/g/n/ac 2.4GHz/5GHz

Kamera: 12 Megapixel Kamera mit Dual-LED 4048 x 3040 Pixel Auflösung 30 Frames, 2.1 Megapixel Frontkamera.

Betriebssystem: Android 4.4 KitKat mit TouchWiz UI, Update auf Android 5.0 Lollipop scheint in Planung zu sein.

CPU: Exynos 5 5430 Octa-Core (4x1.8GHz & 4x1.3GHz)

GPU/Grafikeinheit: Mali-T628 MP6

Akku: 1860mAh Akku, nicht austauschbar.

Weitere Features: Herzfrequenzmesser, Beschleunigungssensor, Gyroskop, Fingerabdrucksensor, Annäherungssensor, Helligkeitssensor, Kompass


Ihr Ben


Quelle: 

Technische Daten zusammengetragen von Areamobile

6. Dezember 2014

Hands-On: Apple iPhone 6

Heute möchte ich Ihnen gerne das Apple iPhone 6 vorstellen. Vorgestellt wurde es im September diesen Jahres. Präsentiert wurden zeitgleich 2 Modelle (iPhone 6/6 Plus) in 3 Speichervarianten, eine 16GB,64GB und 128GB Variante (eine 32GB Variante gibt es hier nicht mehr). Farblich gestaltet es sich wie bereits beim iPhone 5/5S in Gold, Silber und Spacegrau, auf buntes ähnlich dem iPhone 5C Modell wurde ebenfalls verzichtet. Erhältlich ist das iPhone 6 ab 699€ in der 16GB Variante, in 64GB für 799€ und die 128GB Variante für 899€.

Foto: Tirol Tech

Lange Zeit wurde gemunkelt ob etwas an den Gerüchten dran ist und Apple nun wirklich auf größere Displays setzt. Es dauerte auch nicht lange bis entsprechende Bilder im Netz auftauchten und dies belegten.

Nun möchte ich aber gerne etwas genauer auf das iPhone 6 selbst eingehen, welches ich mir in Silber mit 16GB ansehen und etwas testen konnte.Optisch hat sich hier einiges getan, sowohl Größe wie auch Form weisen kaum noch Gemeinsamkeiten mit dem iPhone 5/5S auf.  Auffallend ist das Apple den Fokus ganz klar auf ein rundliches Design gesetzt hat, der Rahmen sowie Display spiegeln dies auch ganz klar wieder (was das Display betrifft fällt eine (positive) Ähnlichkeit mit Geräten aus der Lumia Reihe auf,abgerundete Seiten zum Displayrand) .

Das iPhone 6 kann sich meiner Meinung nach ganz klar mit dem HTC M8 vergleichen lassen was die Handlichkeit betrifft, es liegt super in der Hand und macht einen sehr wertigen Eindruck (angenehme 129 Gramm) . Die Rückseite sowie Rahmen bestehen aus Aluminium,hinten wie seitlich befinden sich ein paar Kunststoff "Separatoren" (dient dem Antennenmanagment). Auf der linken Seite befindet sich die laut-leise Wippe sowie die Mute-Taste, rechts befinden sich der Ein-Aus Schalter (ist nun von oben nach rechts gewandert) sowie ein Nano Sim Schacht. 

Am unteren Ende befinden sich zu guter Letzt neben einem 3.5mm Klinkenanschluss noch Lautsprecher (welcher leider sehr leicht verdeckt wird), Mikrofon und Lightning-Anschluss. Eine 8 Megapixel Kamera auf der Rückseite (Linse ist durch Saphirglas geschützt) sorgt weiterhin für wirklich tolle Fotos und Videos. Selbst bei geringem Licht sind die Fotos wirklich in Ordnung dank der F 2.2 Blende. Begleitet wird diese von einer Dual LED.

Leider wirkt sich das herausragen der Kamera nicht gerade sehr gut auf die Optik aus, ebenso stellt man ein kippen fest sobald das iPhone auf dem Rücken liegt. Auf der Front befindet sich noch die 1.2 Megapixel Frontkamera welche ebenfalls gute Ergebnisse erzielt.

Das iPhone 6 ist zwar mit 4.7 Zoll größer geworden, bietet aber dennoch weiterhin eine knackige Auflösung an, toll ebenso ist die Blickwinckelstabilität (1334x750 Retina HD 326ppi). Durch das anwachsen der Displaygröße ist eine Einhandbedinung nicht mehr so einfach wie z.B. beim iPhone 5/5S, dies lässt sich zwar mit dem physischen Homebutton Regeln (2 mal draufgetippt und der obere Bereich kommt runter) welcher auch wie gewohnt per Fingerabdruck entsperren kann, wie praktisch dies einige auch finden mögen bleibt jedem selbst überlassen.

Die Oberfläche wirkt auf den ersten Blick wie gewohnt, bietet aber ein paar kleine aber feine Neuerungen an (eine davon ist z.B. das nun Widgets für die Notifications Bar verfügbar sind). Welche Neuerungen unter iOS 8 im allgemeinen vorhanden sind werde ich für Sie gerne in einem dafür speziellen Test zusammenfassen.

Was richtig Spaß macht ist das alles extrem flüssig läuft ohne erkennbare Ruckler. Eine tolle Performance, trotz "nur"  1GB RAM Arbeitsspeicher und 1.4GHz Dual Core Prozessor. Insgesamt war ich positiv überrascht was Apple mit dem iPhone 6 zeigen konnte, auch wenn es ein paar Punkte gibt die zu bemängeln sind.


Kritikpunkte :

-Die wechselhafte Laufzeit des 1810mAh starken Akkus (bedingt durch Updates welche Probleme beheben sollte).

-NFC welches leider nicht zur einfachen Datenübertragung dient wie bei anderen Anbietern (ist lediglich für Apple Pay gedacht welches in Europa noch nicht funktioniert).

-Herstellers mit ähnlicher oder größerer Displaygröße schaffen es den Platz vorne effizienter zu nutzen.

-Einiges an Apps wurde noch nicht auf die Displaygröße angepasst, vieles wird aufskaliert und sieht nicht sonderlich toll aus. Ähnlich wie anfangs beim iPhone 5/5S.

-Die Kamera ragt heraus was nicht sehr toll aussieht.

-kein optischer Bildstabilisator wie beim iPhone 6 Plus.

-Leider nicht wirklich ein Schnäppchen.


Fazit:

Wer immer schon davon geträumt hat endlich mal ein iPhone in den Händen zu halten mit "ordentlicher" Displaygröße darf gut und gerne zugreifen. Was jedoch große Neuerungen betrifft muss man leider enttäuscht feststellen das keine wirklichen vorhanden sind, klar Displaygröße sowie Design bieten hier zwar ganz augenscheinlich Veränderungen an aber mehr leider kaum. Ob jetzt natürlich auch der stolze Preis gerechtfertigt ist das bleibt jedem selbst überlassen ,dies sorgte schon in der Vergangenheit für viel  Diskussionsstoff.



Technische Daten:

Frequenzen: 2G, 3G, 4G

Maße: 138,1 x 67 x 6,9 mm

Gewicht: 129 Gramm

Display: 4.7 Zoll 1334x750 Retina HD 326ppi , Kratzfestes Display

Speicher: 16GB interner Speicher, keine Speichererweiterung

Simkarte: Nano-Sim

Datenverbindungen: HSPA 42Mbit/s, Cat.4 LTE 150Mbit/s, NFC, Bluetooth 4.0, WiFi 802.11 a/b/g/n/ac 2.4GHz, 5GHz

Kamera: 8 Megapixel 3264x2448 Fotoauflösung,1920x1080 Videoauflösung, Aufnahmegeschwindigkeit 240fps (Slow Motion), f/2.2 Blende, Frontkamera 1.2 Megapixel Fotoauflösung 1280x960, Videoauflösung 1280x720

Betriebssystem: iOS 8.1

CPU: Apple A8 Chip mit 64-Bit Architektur M8 Motion Cop, 1.4GHz Dual Core

GPU/Grafikeinheit: PowerVR GX6650 mit 8 Kernen

Arbeitsspeicher: 1GB RAM

Akku: nicht austauschbarer 1810mAh starker Li-Ion Akku

Weitere Features: Beschleunigungssensor, Gyroskop, Luftdrucksensor, Fingerabdrucksensor, Annäherungssensor, Gestensensor, Helligkeitssensor, Kompass


Ihr Ben


Quelle:

Technische Daten zusammengetragen von: TechStage & InsideHandy

4. Dezember 2014

Hands-On: HTC One M8

Heute möchte ich Ihnen gerne das HTC One M8 vorstellen, welches der Nachfolger des HTC One (M7) ist. Vorgestellt wurde es bereits im April diesen Jahres für eine UVP von 550€ (online ab 489€ erhältlich).


Foto: Tirol Tech

Mit dem HTC One M8 hat sich HTC wirklich sehr bemüht einen Nachfolger zu präsentieren, welcher die Schwächen des M7 vergessen machen sollte. Kritikpunkte beim Vorgänger waren hauptsächlich der nicht erweiterbare Speicher sowie die Kamera. Getestet wurde die 16GB Variante in Silber. Das HTC One M8 ist ein absoluter Handschmeichler und liegt wirklich sehr gut in der Hand. Gerade das Material (Aluminium, ebenfalls wie beim M7) fühlt sich total hochwertig an. Selbst das eigentlich "ordentliche" Gewicht von 160 Gramm empfand ich keineswegs als störend. 

Ungewohnt war das z.B. dort wo man seitlich einen An-und Ausschalter von anderen Herstellern kennt sich ein MicroSD Slot befindet (rechte Seite mit Laut-Leise Wippe sowie MicroSD Slot besetzt, links befindet sich der Nano-Sim Slot). Der Druckpunkt der Knöpfe war sehr angenehm, wenn auch die Platzierung des An- und Ausschalters etwas deplatziert wirkt. 

Neu ist ebenfalls, dass sich nun neben dem Micro-USB Anschluss ein 3.5mm Kopfhöreranschluss befindet. Schön anzusehen war auch wie zuvor beim M7 das Display,tolle Farben, spitzen Weißwert und sehr Blickwinkelstabil. Dieses besteht aus einem Super-LCD3 Display und wird von Corning Gorilla Glas 3 optimal geschützt (441ppi).Eine LED-Benachrichtigungsanzeige ist ebenfalls an Bord (oben) hinter dem Lautsprechergitter, ebenfalls vorne sind zwei gute Stereolautsprecher (Boomsound). Die 5 Megapixel Frontkamera mit Weitwinkelobjektiv sorgt hier für schöne Selfies. Auch an der Hauptkamera wurde etwas verändert,diese wird nun von einer zweiten Kamera unterstützt sowie einer Dual-LED (die zweite Kamera nennt sich Duo-Kamera welche für die Tiefenschärfe zuständig sein soll). 

Leider konnte mir nichts positives zur "Neuerung" der Kamera auffallen, immer noch die selbe Ultrapixel Kamera wie beim M7, worüber ich etwas enttäuscht war (ein Update könnte Besserung bringen). Verstehen Sie mich bitte nicht falsch, die Kamera macht generell gute Bilder welche auch nicht schlecht sind aber sehr viel Unterschied als zum M7 gibt es kaum (höchstens Softwaretechnisch).Durch einen MicroSD Slot lässt sich endlich etwas tun, falls es Ihnen an Speicherplatz mangelt (erweiterbar max. 128GB). Weiterhin fest verbaut (Unibody) ist natürlich der Akku der eine Kapazität von 2.600mAh mitbringt, welcher was Ausdauer angeht eine wirklich gute Figur macht. 


Fazit:

Sollten Sie über die Schwäche der Hauptkamera hinwegsehen können welche sich leider in Form von ruckeln zeigt, so bekommen sie hier dennoch ein Top Smartphone. Selbstverständlich könnte man nun sagen das dies doch eine große Schwäche sei, falsch da es kaum etwas auf dem Markt gibt was einer wirklich Klasse Kamera nur annähernd das Wasser reichen könnte. Was es auch ganz klar nicht muss/soll, es bietet eine super Performance mit vielen brauchbaren Features und das verpackt in einem schönem Design.


Technische Details:

Frequenzen: 2G, 3G, 4G

Maße: 146,36 x 70,6 x 9,35 mm

Gewicht: 160 Gramm

Display: 5 Zoll Super-LCD3 1.080 x 1.920 Pixel FHD 441ppi, geschützt durch Corning Gorilla 3 Glass

Speicher: 16GB interner Speicher, per MicroSD usw. auf bis max. 128GB erweiterbar

Simkarte: Nano-Sim

Datenverbindungen: HSPA 42Mbit/s, LTE 150Mbit/s, NFC, Bluetooth 4.0, WiFi 802.11 a/b/g/n/ac 2.4GHz, 5GHz

Kamera: 4.9 Megapixel Hauptkamera f/2.0 (Ultrapixel Kamera) Auflösung 2560x1920, Frontkamera 5 Megapixel Weitwinkelobjektiv f/2.0 Blende Auflösung 2560x1920

Betriebssystem: Android 4.4.2 KitKat (Update angekündigt) mit Sense 6 UI Benutzeroberfläche

CPU: Qualcomm Snapdragon 801 2.3GHz Quadcore Prozessor

GPU/Grafikeinheit: Adreno 330

Arbeitsspeicher: 2GB RAM

Akku: nicht austauschbarer 2600mAh starker Li-Polymer Akku

Weitere Features: Infrarotport, Beschleunigungssensor, Gyroskop, Annäherungsensor, Gestensensor, Helligkeitsensor, Kompass


Ihr Ben


Quelle:

Technische Daten zusammengetragen von: SwagTab & InsideHandy


2. Dezember 2014

Der Aufstieg von Xiaomi an die Weltspitze

Heute möchte ich Ihnen gerne einen Smartphone-Hersteller vorstellen, dessen Aufstieg beinahe wie ein Märchen wirkt. Gegründet wurde es 2010 in Peking (China) von Herrn Lei Jun (Hauptinvestor). Zu den weiteren Gründern von Xiaomi gehörten Lin Bin, Li Wanqiang, Zhou Guangping, Huang Jiangji, Liu De und Hong Feng, Nebengründer und Vizepräsidenten von Xiaomi.


Foto: Tirol Tech

Ein Gründer, welcher wahrlich weiß was er will, provokativ und extrem selbstsicher wirken dessen öffentliche Auftritte. Präsentationen laufen ab wie einst bei Steve Jobs (welchen er früher persönlich sehr zu schätzen schien (R.I.P.)). Ziel ist es dabei High-End Smartphones bezahlbar unter die Menschen zu bringen.Interessant ist auch MIUI welches von Xiaomi stammt und eine „alternative Firmware für Smartphones ist die auf Android basiert“.

Ich persönlich habe mir diese Alternative bereits selbst angesehen bzw. getestet und war nicht abgeneigt, gewöhnungsbedürftig vielleicht aber sicherlich nicht ohne. Xiaomi Tech ist seit Dezember 2013 Marktführer in China, trotz anfänglicher Aussagen nicht unbedingt nach Europa kommen zu müssen scheint es nun doch so als wäre dies schon bald Realität. Im August 2013 verstärkte sich Xiaomi mit Hugo Barra (ehemaliger Vizepräsident der Google Sparte), welcher nun zuständig ist für internationale Entwicklung und auch gewinnbringende Partnerschaften. Mittlerweile ist Xiaomi der größte Smartphone-Hersteller in China.

Ein Unternehmen mit sehr viel Potential von dem man sich eigentlich nur zu gerne einen Auftritt in Europa wünscht, oftmals war es für viele sehr deprimierend zu wissen das es solche Top ausgestatteten Smartphones nicht zu uns schaffen. Doch auch zu oft wurde über das schlechte Image berichtet, welches an China haftet. Bitte vergessen Sie aber nicht, dass selbst Apple und Co. Ihre Smartphones usw. in China herstellen lassen.

Sollte ich Sie neugierig gemacht haben und ihr Interesse geweckt haben, so möchten wir, das Team von Tirol Tech, unseren Partner Mobildingser.com empfehlen. Dort finden Sie tolle Artikel rund um aus China stammende Technik.


Ihr Ben


Quellen: Partner Mobildingser & Wikipedia

1. Dezember 2014

Review LG L9 2 (D605)

Das LG L9 2 nenne ich jetzt ca 6 Monate mein Eigen. Ich habe es damals für knapp 195 Euro gekauft, inzwischen liegt der Preis bei ca 170 Euro, er war aber auch schon bei 130. Dafür kriegt man recht viel geboten.


Foto: Tirol Tech

Ich war auf der Suche nach einem Phone bis 200 Euro mit folgenden Eigenschaften: Display bis max 5 Zoll und HD Auflösung, 1GB RAM, halbwegs guter GPU, 8GB internem Speicher, halbwegs vernünftiger Kamera und wechselbarem Akku und wenn vorhanden Mini Sim Slot. Zum Schluß fiel meine Wahl auf das LG.

Die Maße sind für ein 4,7 Zoll Gerät erstaunlich kompakt, ich konnte es selbst am Anfang kaum glauben. Die Maße betragen 128.4 x 66.5 x 9 mm bei 120 Gramm Gewicht.Es wird kaum Platz verschenkt, hier hat LG effizient gearbeitet. Das Display ist ein True HD IPS Display mit 312ppi Pixeldichte. Für diese Preisklasse ein sehr gutes Display mit dem es Spaß macht zu arbeiten. Leider verzichtet LG auf Schutzmaßnahmen wie Corning Gorilla Glas. Daher sollte man sich Displayschutzfolien besorgen.

Die Verarbeitungsqualität geht in Ordnung, nichts knarzt oder ähnliches, doch darf man kein HTC One M8 erwarten. Es ist Polycarbonat. Als CPU wird ein Snapdragon 400 Dualcore mit je 1,4 Ghz je Kern und Krait Architektur verwendet. Ihm zur Seite stehen die Adreno 305 GPU (Grafikeinheit) und 1GB RAM. 

Im Alltag reicht mir diese Kombination meist aus, doch habe ich mehr Probleme mit freiem RAM als mit sonstigen Ressourcen. Denn leider sind von den 1GB nur noch 763MB frei verfügbar, da das System einiges in Anspruch nimmt. Meist bewege ich mich zwischen minimum ca 120 MB und maximum ca 230MB freiem RAM, was beim verwenden des Browsers etc schnell eng werden kann und beim beenden den Homescreen manchmal neu aufbauen lässt. 

Der interne Speicher ist 8GB groß doch auch hier sind nur noch knapp die Hälfte zur freien Verfügung, nämlich 3,94GB. Ich habe aber trotz vieler Apps bisher keine Speicherplatzprobleme. Spielejunkys könnten die aber schnell bekommen. Ein Micro SD Slot ist aber vorhanden, dieser fast angeblich bis zu 32GB große Karten.

Die Geschwindigkeiten im mobilen Netz können im Download bis zu 42,2 Mbit und im Upload bis zu 5,76 Mbit betragen. Wlan im N-Standard ist auch an Board. Ich finde beides recht solide und konnte mich meist nicht über schlechte Verbindungen beschweren.

Auch die Gesprächsqualität ist solide und man versteht sein Gegenüber gut. Der Lautsprecher der sich an der Unterseite befindet macht Hoffnung auf Stereosound. Diese wird jedoch schnell enttäuscht da nur auf der rechten Seite ein Lautsprecher eingebaut ist, links sitzt das Mikrofon. Die Lautstärke des Lautsprechers könnte höher sein doch sie reicht aus um klarzukommen und die Inhalte die man hören will zu verstehen.

Beim Betriebssystem war noch Android Jelly Bean 4.1.2 vorinstalliert, doch ich konnte sofort auf Kit Kat 4.4.2 updaten, welches auch die aktuellste Version ist. Auf weitere Updates sollte man aber nicht hoffen, bisher wurde nichts angekündigt. Als Herstelleroberfläche kommt LG's Optimus UI in Version 3.0 zum Einsatz. Mein Fall ist es nicht so ganz, deswegen habe ich mir einen alternativen Launcher installiert.

Die Zusatzfunktionen sind jedoch recht praktisch wie Quickmemo zum schnellen Zeichnen auf dem Display von Notizen mit dem Finger oder Qslide mit dem sich bestimmte Apps als kleine Fenster über die aktuellen Apps legen lassen wie zB der Android Standardbrowser oder der Taschenrechner.

Ausserdem wurde mit Kit Kat auch die Double Tap to Wake up Funktion nachgerüstet. So müssen Sie nicht immer auf den Powerknopf drücken um das Gerät aus dem Stand by aufwachen zu lassen.

Der Akku fast 2150mAh die mir bisher meist ausreichten um über den Tag zu kommen, je nach Nutzung versteht sich. Der Sim Slot fasst noch die normalen Mini Sim, was auch nicht mehr oft zu finden ist.

Die Hauptkamera löst mit 8 Megapixeln auf. Sie macht ganz gute Fotos, mehr aber auch nicht, LED Blitz ist aber vorhanden. Die Frontkamera löst mit 1,3 Megapixeln auf.

Ein FM Radio mit RDS ist eingebaut sowie GPS mit A-GPS Modul. Alles in allem ist das Gerät solide und für den Normalnutzer der keine 3D Spiele spielt oder viel Multitasking betreibt mehr als ausreichend.

Mittlerweile gibt es aber mit dem Moto G LTE und G 2014 starke Konkurrenz die mit schnellen Updates und reinem Vanilla Android punkten kann. Dies schlägt sich natürlich auch in der Performance nieder. Der einzige Nachteil dieser Modelle könnte für manche der fest verbaute Akku sein. Zum Zeitpunkt meines Kaufs gab es nur das Moto G aus der ersten Generation ohne SD Slot und da ich auch keinen fest verbauten Akku wollte, fiel es aus meiner Liste.

Verstecken braucht sich das LG L9 2 in der Klasse bis 200 Euro aber nicht, sie werden bis auf die oben genannten wenig Alternativen mit gleicher Ausstattung und gleichem Preis finden.


Ihr Chris 


Quelle: 

Printmedien

Unser Fachbegriffelexikon:

Tirol Tech

A

APK

Das Android Programmformat (Android Package).



APP DRAWER

Die Übersicht aller installierten und vorinstallierten Apps. Meist Über den Menübutton unten in der Mitte erreichbar.



ART - Android Run Time

Das System auf Android Smartphones kompiliert gleich bei der Installation in Maschinensprache und damit den kompletten Dalvik Cache löscht, was zu deutlich höherer Performance führt.


F

FPS - FRAMES PER SECONDS

Wird in der Kameratechnik verwendet und beschreibt die Anzahl der Bilder, die in einer Sekunde gemacht oder angezeigt werden.


L

LAUNCHER

Ein Launcher besteht meist aus einer Programmliste und mehreren individuell einrichtbaren Startseiten. Diese Applikation ist sehr gestaltbar und bietet viele Vorteile/Features gegenüber den Stock (vorinstallierten) Launcher.


N

NAV-BAR - NAVIGATIONS BAR

Ist der Balken am unteren Rand des Smartphones mit den Navigationstasten (Einstellungen, Zurück-Button, Homebutton, ‚Task Manager). Meist sind damit die On-Screen-Tasten gemeint, die sich auf dem Bildschirm befinden und nicht am unteren Rand des Smartphones befinden.



NFC - Near Field Communication

Ist eine Technik, mit der man Daten schnell von Android-Gerät zu Android-Gerät über kurze Distanzen ohne Kabel übertragen kann.


O

OS - OPERATING SYSTEM

Ein Operating System ist ein Betriebssystem, das aus einer Zusammenstellung von Computerprogrammen besteht. Im Smartphone-Bereich wird ein OS von verschiedenen Herstellern unterstützt (z.B. Android/Google OS, IOS, etc.)



OTG - On The Go

In Verbindung mit USB. USB OTG ist ein Kabel, das die Verbindung zwischen Smartphone und USB Stick herstellt und zb. Filme vom Massenspeichergerät am Smartphone abspielen kann, ohne dies im Speicher oder Zwischenspeicher zu speichern.


S

SCREENCAST

Screencast ist ein digitaler Film, der die Abläufe bei der Verwendung von Software am Computer-Bildschirm wiedergibt und gegebenenfalls beschreibt. Es ist möglich von Android Gerät zu TV zu übertragen.



SOT - Screen On Time

Ist die Zeitspanne, in der die Akkulaufzeit des Displays gemessen wird.



SSL Verschlüsselung

TLS (Transport Layer Security, deutsch Transportschichtsicherheit), weitläufiger bekannt unter der Vorgängerbezeichnung Secure Sockets Layer (SSL), ist ein hybrides Verschlüsselungsprotokoll zur sicheren Datenübertragung im Internet.



Streaming

Streaming bezeichnet die gleichzeitige Übertragung und Wiedergabe von Video- und Audiodaten über ein Netzwerk. Den Vorgang der Datenübertragung selbst nennt man Streaming, und übertragene („gestreamte“) Programme werden als Livestream oder kurz Stream bezeichnet.


U

USB - Universal Serial Bus

Der Universal Serial Bus ist ein serielles Bussystem zur Verbindung eines Computers mit externen Geräten. Mit USB ausgestattete Geräte oder Speichermedien können im laufenden Betrieb miteinander verbunden und angeschlossene Geräte sowie deren Eigenschaften automatisch erkannt werden.



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